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Welche Bundesländer haben Pauschale Beihilfe?

In dieser Übersicht zeigen wir dir, welche Bundesländer Pauschale Beihilfe haben, was das bedeutet und was du bei der Entscheidung, ob du die Pauschale Beihilfe nutzen möchtest, bedenken solltest. Mehr dazu in diesem Artikel!

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Welche Bundesländer haben die Pauschale Beihilfe für Beamte:innen?

Die Bundesländer Hamburg, Bremen, Brandenburg, Thüringen und Berlin haben die Pauschale Beihilfe eingeführt.

Was bedeutet Pauschale Beihilfe?

Bei der „normalen“, der sogenannten Individuellen Beihilfe bekommen Beamte:innen einen prozentualen Anteil ihrer medizinischen Kosten von der Beihilfe erstattet. Beim Standard-Beamten ist das i.d.R. ein Beihilfebemessungssatz von 50 Prozent. Heißt, der Beamte bekommt 50 % seiner Arzt-Kosten vom Dienstherrn (Land) zurückerstattet.

Beamte mit 2 oder mehr Kindern bekommen normalerweise (es gibt Bundesländer in denen eine andere Regelung gilt!) 70 Prozent Beihilfe. Also 70 % Kostenerstattung. Genauso wie Pensionäre.

Sofern ein Beamter:in damals in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert hat, musste er den kompletten Beitrag (100 Prozent) komplett alleine zahlen. Hier waren Angestellte des Öffentlichen Dienstes bessergestellt, da der Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil (50 Prozent der Kosten) gezahlt hat.  

Die Pauschale Beihilfe entspricht diesem Arbeitgeberanteil. Heißt, der Dienstherr beteiligt sich pauschal zu 50 Prozent an den Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Klingt ja erst einmal fair!?!

Vorteile der Pauschalen Beihilfe

Der Beamte/ die Beamtin muss bei der Gesetzlichen Krankenversicherung keine Gesundheitsfragen beantworten und die Gesetzliche Krankenversicherung lehnt den Beamtin/ die Beamtin auch nicht aufgrund von Vorerkrankungen ab. Deshalb ist die Pauschale Beihilfe besonders interessant für Menschen, die bei Verbeamtung diverse Vorerkrankungen – meist mit Ablehungsdiagnosen (Diagnosen, mit denen der Abschluss einer Privaten Krankenversicherung nicht möglich ist) – haben oder hatten. 

Wie beantragt man die Pauschale Beihilfe

  • Der Antrag muss schriftlich erfolgen
  • Mit dem Antrag erklärt man den Verzicht auf die Individuelle Beihilfe
  • Die Entscheidung ist unwiderruflich! Heißt, einmal für die Individuelle Beihilfe entschieden, kommt man nicht mehr zurück zur Pauschalen Beihilfe. Deswegen sollte dieser Schritt wohl überlegt sein!
  • Der Versicherte muss Änderungen seiner Beitragshöhe und Prämienzahlungen melden
  • Sofern die Voraussetzungen zur Pauschale Beihilfe erfüllt werden, wird diese ab dem ersten Tag des Monats gezahlt – bzw. Nachgezahlt – in dem der Antragstellung erfolgte
  • Die Höhe des Beitrages zur Gesetzlichen Krankenversicherung errechnet sich aus allen zu berücksichtigenden Einnahmen. Darunter zählen auch Mieteinnahmen, Einkommen aus selbständiger Arbeit und Kapitalerträge etc.

 

Nachteile der Pauschalen Beihilfe

Die Pauschale Beihilfe hat allerdings auch viele Nachteile. Diese haben wir genau analysiert und in einem extra Artikel zur Pauschalen Beihilfe (das Hamburger-Modell) detailliert beschrieben. 

Wenn dich die Pauschale Beihilfe interessiert und du mehr über Vor- und Nachteile, sowie zum Hintergrund der Pauschalen Beihilfe erfahren möchtest, lies unbedingt den folgenden Artikel!

Unser Tipp zur Pauschalen Beihilfe

Triff keine voreilige Entscheidung! Bleib nicht in der gesetzliche Krankenversicherung, nur weil du glaubst, dass es einfacher ist! Es gibt kein zurück mehr!

Lass dich von einem PKV-Profi beraten! Du kennst keinen? Kein Problem…

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Übrigens: Unsere Beratung ist für dich kostenlos!

Also sei kein Fischkopp, frag fairbeamtet.de!

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