Beihilfeänderung für Beamtinnen und Beamte in Elternzeit

Am 8. Dezember 2016 hat der Bayerische Landtag das Gesetz zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften beschlossen, dass sich die Beihilfesätze für Beamtinnen und Beamte in Elternzeit erhöhen.

Seit dem 1. Januar 2017 wurde bei bayerische Beamtinnen und Beamte in Elternzeit der Beihilfebemessungssatz von 50% auf 70% erhöht.

Neu hinzugekommen sind nun auch Beamtinnen und Beamten, die vorher einen Beihilfeanspruch von 50% hatten und

  • nicht alleinerziehend

  • nicht kostenfrei mit dem Ehegatten familienversichert sind und

  • nur ein berücksichtigungsfähiges Kind haben.

Diese Bestimmungen gelten nun auch für Beamtinnen und Beamte, die während der Elternzeit keine Teilzeitbeschäftigung ausüben, so dass auch diese Beamtinnen und Beamte einen eigenständigen Beihilfeanspruch haben. Beamtinnen und Beamte, die während der Elternzeit eine Teilzeitbeschäftigung ausüben, hatten auch vor dem neuen Beschluss einen eigenständigen Beihilfeanspruch.

Tipp:

Für die Beamtinnen und Beamte, die bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind heißt das, dass deren Private Krankenversicherung etwas günstiger wird. Vergessen Sie deshalb nicht, Ihrer Privaten Krankenversicherung schnellstmöglich Bescheid zu geben. Nicht das Sie evtl. Fristen verpassen!

Bitte informieren Sie Beamtinnen und Beamte, die gerade in Elternzeit sind und von dieser Gesetzesänderung profitieren.

 

 

 

Hier können Sie das Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums als PDF-Datei herunterladen:

Beihilfe Bayern – Änderungen für Beamtinnen und Beamte in Elternzeit seit dem 1. Januar 2017

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