BRUSTIMPLANTATE:

Nimmt mich eine
PRIVATE
KRANKENVERSICHERUNG?

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TESTSIEGER

Brustimplantate: Nimmt mich eine private Krankenversicherung? Die Frage ist begründet. Vor 10 Jahren war es so gut wie unmöglich, eine private Krankenversicherung (PKV) zu finden, die dich aufnimmt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die damaligen Brustimplantate mussten alle 10 bis 15 Jahre ausgetauscht werden und nicht selten haben günstige Brustimplantate für Schlagzeilen gesorgt. Dubiose Billighersteller haben Ramsch-Implantate aus stinknormalen Bausilikon benutzt. Immer wieder war von geplatzten Implantaten zu lesen. Die Entscheidung der privaten Krankenversicherungen war nachvollziehbar.


Aber, die gute Nachricht für angehende Beamtinnen: Die Zeiten haben sich geändert! Mittlerweile sind die Brustimplantate hochwertiger und es gibt aktuell 5 private Krankenversicherungen, die euch – sofern ihr euch für qualitativ hochwertige Brustimplantate entschieden habt – zu wirklich guten Konditionen versichern. Trotzdem gibt es Unterschiede und ihr solltet wissen, auf was ihr achten solltet, um die passende PKV für euch zu finden. In diesem Artikel verrate ich euch, worauf ihr achten solltet!

IN 2 MINUTEN ZUM

TESTSIEGER!

Inhaltsverzeichnis

Sven Höhne ⎪ Experte für Künstliche Hupen

Im Januar musste ich lachen. Ein Kollege hatte einen Termin für mich gemacht und mich als »Experte für künstliche Hupen« angepriesen. Warum er das getan hatte, lag auf der Hand. Ich hatte im letzten Quartal ziemlich viele Damen, die sich vom plastischen Chirurgen die Brüste haben vergrößern lassen. Die gute Nachricht. Ich habe alle Damen bei guten Krankenversicherungen versichern können!

 

Früher waren Beamtinnen mit Brustimplantaten ein Fall für die Öffnungsklausel (Öffnungsaktion für Beamte)

Vor wenigen Jahren wären diese Damen allesamt ein Fall für die »Öffnungsaktion« (oder Annahme über Kontrahierungszwang, wie es im Fachjargon heißt) und sie sind nur über diesen Weg in die privat Krankenversicherung (PKV) gekommen.

Jährlich lassen sich in Deutschland schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Frauen die Brüste vergrößern. In der Regel aus rein ästhetischen Gründen.

 

Beamtinnen mit modernen, hochwertigen Brustimplantaten aus Deutschland haben gute Chancen eine private Krankenversicherung zu Topp-Konditionen zu bekommen!

Die heutigen mit Gel gefüllten Brustimplantate sind deutlich besser geworden. Sie müssen meist nicht mehr ausgetauscht werden, sondern sind für den lebenslangen Verbleib im Körper geeignet. Dadurch ist für viele Krankenversicherungen das Kostenrisiko deutlich gesunken. Heute versichern einige private Krankenversicherungen Frauen mit relativ modernen Gel-Implantaten. Diese sollten am besten nicht älter als 10 Jahre alt – also die Gel- Implantate, nicht die Frauen – und zum dauerhaften Verbleib im Körper bestimmt sein. Gerade, wenn die Operation in Deutschland und nicht in Polen oder anderen Ländern durchgeführt wurden, die Brustvergrößerungen zum Spottpreis anbieten, stehen die Chancen eine gute Krankenversicherung zu finden gut.

Trotzdem Vorsicht: Viele heißt nicht alle!

Was muss ich tun, um die richtige private Krankenversicherung für mich zu finden?

Wir empfehlen euch, überprüft im Vorfeld und stellt nicht kopflos Anträge. Eine Ablehnung bei einer Krankenversicherung kann schnell zu Problemen bei anderen Krankenversicherung führen!

Auch heute gibt es immer sehr viele private Krankenversicherungen, die einen Antrag von Damen mit Brustimplantaten dankend ablehnen und es kann passieren, dass sie dir einen Eintrag in die HIS-Datei der privaten Krankenversicherungen reindrücken. Eine Datei auf die jede private Krankenversicherung zugreifen und diese auslesen kann. Außerdem fragen so gut wie alle privaten Krankenversicherungen im Antrag, ob bereits ein Antrag bei einer anderen Gesellschaft gestellt und abgelehnt wurde oder nur mit einem Risikozuschlag hätte abgeschlossen werden können. Du kannst dir sicherlich denken, dass es nicht positiv ist, wenn du diese Frage mit „Ja“ beantworten musst. Und Vorsicht, wenn du dort das Kreischen bei „Nein“ setzt, hast du gelogen. Wir sprechen hier also von einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung und das kann schnell mit einem Rauswurf aus der PKV enden, wenn deine PKV dahinter kommt. 

 

 

Wie fallen die Risikozuschläge aus und was gilt es für mich zu beachten?

Die Risikozuschläge bei den Gesellschaften, die dich trotz Brustimplantaten versichern wollen liegen zwischen 0 und 100 Prozent. Außerdem drücken dir die meisten noch einen Leistungsausschluss für alle Kosten die direkt oder indirekt mit den Brustimplantaten zusammenhängen.

Platzt dir also ein Implantat, darfst du dreimal raten, wer die OP selber bezahlt: Du, du und nochmal du! Und du kannst dir vorstellen, dass es eine aufwendige OP ist, bis alles Silikon aus deinem Körper restlos entfernt ist. Und Silikome, die in die Lymphknoten gelangen… 

Jetzt werden einige sagen, „Ist nicht schlimm. Meine Brustimplantate sind über den Hersteller abgesichert!“ Stimmt, meist aber wirklich auch nur die Implantate. Von den Kosten der OP ist in den allermeisten Fällen nicht die Rede und du kannst dir denken, was wohl das Teure an der Geschichte ist. Silikon ist ein Cent-Artikel… 

Wir prüfen deshalb im Vorfeld ganz genau für unsere Kundinnen, welche Zuschläge die einzelnen privaten Krankenversicherungen nehmen und ob du mit, oder ohne Leistungsausschlüssen versichert werden kannst. Übrigens prüfen wir ANONYM. D.h. keine PKV kommt personenbezogene Daten von dir. Und damit besteht für dich keine Gefahr, dass du in der oben erwähnten HIS-Datei landest! Profis stellen anonyme Risikoanfragen. 

Damit wir dies prüfen können, benötigen wir in der Regel einen Implantatausweis und teilweise ein Attest vom Arzt, das – je nach gewünschter Krankenversicherung – Antwort auf drei bis sieben Fragen der Versicherung gibt.

Bei vielen Versicherungsberatern und Vertretern ist diese Information jedoch noch nicht angekommen. Manche verbreiten auch merkwürdige Unwahrheiten. Letztens berichtete mir eine Kundin mit Brustimplantaten zum Beispiel, dass ihr Berater ihr gesagt hätte, dass bei Kundinnen mit Brustimplantaten zum Beispiel kein günstiger Anwärter-Tarif abschließbar wäre. Natürlich ist das Blödsinn, aber woher soll ein Laie das wissen?

 

Sonderfall: Brust-Rekonstruktion nach Tumor-Erkrankung 

Und falls euch schon jemand erzählen wollte, dass ihr nicht versicherbar seid, dann wisst ihr, dass ihr auf einen Dinosaurier gestoßen seid. Jemanden der noch auf dem Wissenstand von 2005 steht. ?

Er/Sie glaubt dann immer noch, das die Implantate alle 15 Jahre erneuert werden und kein Versicherer diese Kosten oder das Risiko übernehmen möchte.

Wenn du vor hast, dir erst nach Abschluss einer PKV Brustimplantate auf Kosten der privaten Krankenversicherung abschließen möchtest. Vergiss es. Die meisten Brust-OP’s sind Schönheitsoperationen. Die PKV zahlt jedoch nur medizinisch notwendige Eingriffe. Die Schönheit-OP zahlst du auch als Privatpatient selbst!

Brust-Rekonstruktion, z.B. nach einer Tumor- Erkrankung zum Beispiel sind zwar medizinisch notwendig, aber wenn du Brust-Rekonstruktion nach einer Tumor-Erkrankung hattest, ist es auch heute weiterhin so gut wie unmöglich innerhalb von 10 Jahren nach der Tumorentfernung eine PKV zu finden, die dich zu normalen Bedingungen aufnimmt. Hier bleibt leider auch heute noch nur der Weg über die Öffnungsklausel für Beamte. Grund sind aber nicht die Implantate, sondern die Tumorerkrankung. Hier musst du i.d.R. 10 Jahre als Geheilt gelten, bevor dich eine gute private Krankenversicherung aufnimmt!

Mein Tipp

Wenn du Brustimplantate hast, such dir einen Spezialmakler für private Krankenversicherungen. Wenn bei dir eine Verbeamtung ansteht, dann sogar Spezialmakler, der sich auf Beamte und Beihilferecht spezialisiert hat, oder frag einfach mich oder einen meiner Kollegen. Wir von fairbeamtet.de haben uns seit mehr als 20 Jahren auf Beamte spezialisiert. Ihr könnt dafür einfach das Kontakt-Formular nutzen und einen Termin für eine kostenlose Online-Beratung anfordern…

Dieser Artikel wurde am 09. März 2018 von Sven Höhne veröffentlicht.

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