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Im Januar musste ich lachen. Ein Kollege hatte einen Termin für mich gemacht und mich als »Experte für künstliche Hupen« angepriesen. Warum er das getan hatte, lag auf der Hand. Ich hatte im letzten Quartal ziemlich viele Damen, die sich vom plastischen Chirurgen die Brüste haben vergrößern lassen. Die gute Nachricht. Ich habe alle Damen bei guten Krankenversicherungen versichern können!

Vor wenigen Jahren wären diese Damen allesamt nicht ohne die »Öffnungsaktion« (oder Annahme über Kontrahierungszwang, wie es im Fachjargon heißt) in die privat Krankenversicherung (PKV) gekommen.

Jährlich lassen sich in Deutschland schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Frauen die Brüste vergrößern. In der Regel aus rein ästhetischen Gründen.

Die heutigen mit Gel gefüllten Brustimplantate sind deutlich besser geworden. Sie müssen meist nicht mehr ausgetauscht werden, sondern sind für den lebenslangen Verbleib im Körper geeignet. Dadurch ist für viele Krankenversicherungen das Kostenrisiko deutlich gesunken. Heute versichern einige private Krankenversicherungen Frauen mit relativ modernen Gel-Implantaten. Diese sollten am besten nicht älter als 10 Jahre alt – also die Gel- Implantate, nicht die Frauen – und zum dauerhaften Verbleib im Körper bestimmt sein. Gerade, wenn die Operation in Deutschland und nicht in Polen oder anderen Ländern durchgeführt wurden, die Brustvergrößerungen zum Spottpreis anbieten, stehen die Chancen eine gute Krankenversicherung zu finden gut.

Trotzdem Vorsicht: Viele heißt nicht alle!

Wir empfehlen euch, überprüft im Vorfeld und stellt nicht kopflos Anträge. Eine Ablehnung bei einer Krankenversicherung kann schnell zu Problemen bei anderen Krankenversicherung führen!

Auch heute gibt es immer noch genug Krankenversicherungen, die einen solchen Antrag ablehnen. Bei den Gesellschaften, wo ein Abschluss möglich ist, kommt es trotzdem zu Risikozuschlägen. Die Zuschläge zwischen den unterschiedlichen Krankenversicherungsgesellschaften variieren stark. Von 10% bis 100% ist alles möglich.

Wir prüfen deshalb im Vorfeld für unsere Kundinnen bei einer anonymen Risikovoranfrage, wo und mit welchen Zuschlägen sie bei den jeweiligen Gesellschaften versicherbar sind.

Damit wir dies prüfen können, benötigen wir in der Regel einen Implantatausweis und teilweise ein Attest vom Arzt, das – je nach gewünschter Krankenversicherung – Antwort auf drei bis sieben Fragen der Versicherung gibt.

Bei vielen Versicherungsberatern und Vertretern ist diese Information jedoch noch nicht angekommen. Manche verbreiten auch merkwürdige Unwahrheiten. Letztens berichtete mir eine Kundin mit Brustimplantaten zum Beispiel, dass ihr Berater ihr gesagt hätte, dass bei Kundinnen mit Brustimplantaten zum Beispiel kein günstiger Anwärter-Tarif abschließbar wäre. Natürlich ist das Blödsinn, aber woher soll ein Laie das wissen?

Deswegen unser Tipp: Wenn ihr Brustimplantate habt, sucht euch einen Spezialmakler für private Krankenversicherungen. Wenn bei euch eine Verbeamtung ansteht, dann sogar Spezialmakler, der sich auf Beamte und Beihilferecht spezialisiert hat, oder fragt einfach uns, wir von fairbeamtet.de haben uns seit mehr als 20 Jahren auf Beamte spezialisiert. Ihr könnt dafür einfach das Kontakt-Formular auf unserer Startseite benutzen und einen Termin für eine kostenlose Online-Beratung anfordern… ?

Und falls euch schon jemand erzählen wollte, dass ihr nicht versicherbar seid, dann wisst ihr, dass ihr auf einen Dinosaurier gestoßen seid. Jemanden der noch auf dem Wissenstand von 2005 steht. ?

Denn früher mussten Brustimplantate i.d.R. eben alle 15 Jahre erneuert werden. Kein Wunder also, dass eine Krankenversicherung hier früher eine Ablehnung des Versicherungsschutzes ausgesprochen hat.

Dabei ging es nicht einmal um den medizinischen Eingriff als solches. Diesen zahlten die Krankenversicherungen meistens ohnehin nicht, da der Großteil aller Brustvergrößerungen als reine Schönheits-OP durchgeführt wurden und auch heute noch werden.

Nur relativ selten werden sie zwecks Brust-Rekonstruktion nach einer Tumor- Erkrankung zum Beispiel durchgeführt. In dem Falle bestünde eine medizinische Indikation und die OP würde einen medizinisch notwendigen Eingriff darstellen.

Vorsicht, in diesem Fall ist es jedoch auch heute noch schwer, eine private Krankenversicherung zu finden! Bei Tumor-Erkrankungen bestehen die privaten Krankenversicherungen i.d.R. darauf, dass diejenige welche seit mindestens 5, meist aber sogar 10 Jahre als ›geheilt‹ gilt. In dieser Zeit ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung dann doch nur über die sogenannte Öffnungsaktion möglich.

 

Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der Brustimplantate hat und/oder auf der Suche nach eine guten privaten Krankenversicherung. Teilt diesen Beitrag mit dieser Person und empfehlt uns weiter!

Sven Höhne, fairbeamtet.de, fairbeamtet, unser Team, Berater

Dieser Artikel am 09. März 2018 von Sven Höhne geschrieben

 

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