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Wenn Sie sich als Elternteil für ihr Kind beraten lassen – und dabei Fehler vermeiden

Häufig beginnen junge Menschen ihre Ausbildung im Öffentlichen Dienst und sind dadurch auf der Suche nach einer privaten Krankenversicherung und/oder Dienstunfähigkeitsversicherung. Da sie in der Schule oder anderswo nicht auf diese schwerwiegenden Entscheidungen vorbereitet werden, springen die Eltern gern helfend ein und wollen sich stellvertretend für ihre Kinder beraten lassen. Damit der gute Wille nicht im Unglück endet und Sie ihrer hohen Verantwortung gerecht werden können, geben wir hier ein paar Tipps.

  • Die Entscheidung für eine private KV kann eine Entscheidung für das restliche Leben Ihres Kindes sein – nehmen Sie sich daher viel Zeit.

  • Führen Sie die Gespräche immer im Beisein Ihres Kindes. Die Flut an Informationen können Sie nie vollständig weitergeben.

  • Kinder ab einen gewissen Alter haben ihren eigenen Kopf. Übernehmen Sie die Aufgabe nicht, wenn ihr Kind parallel selbst auch noch recherchiert. Dann empfehlen Sie einfach unsere Hinweise oder stellen den Kontakt zu Ihrem Kind her.

  • Vertreter sind meist die falschen Ansprechpartner, denn Sie vertreten (wie es der Name schon sagt) die Interessen der Versicherung. Nutzen Sie Vertreter nur als Informationsquelle. Achtung: Vertreter verschleiern gern, dass sie Weisungsgebunden sind.

  • Unabhängige Berater vertreten IHRE Interessen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Berater mindestens auf private Krankenversicherung spezialisiert ist, besser auch noch auf den öffentlichen Dienst.

  • Selbst beraten per Internet funktioniert nicht! Siehe dazu auch unser Video:

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  • Gewohnheit und Bequemlichkeit lenken ins die falsche Richtung. Oft wird die Versicherung bei dem Vertreter gemacht, den man schon kennt. Das ist zwar einfach, aber selten richtig.

  • Lassen Sie sich nicht von Ausbildungsrabatten blenden. Nach der Ausbildung fallen diese weg und nicht immer kann gewechselt werden. Tipps dazu im Video:

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  • Bedenken Sie, dass eine Entscheidung nach Preis fast immer eine schlechte Wahl ist. Ausnahme: bei der passenden Strategie.

  • Die langfristige Planung ist entscheidend. Fragen Sie nach Umstellungsmöglichkeiten, Übergangstarifen und Anwartschaften in der KV.

  • Verschieben Sie die Absicherung der Dienstunfähigkeit nicht nach hinten. Je eher desto besser und billiger. Falls Ihren Kind der Beitrag dennoch zu hoch erscheint, helfen Sie finanziell. Letztlich helfen Sie sich damit selbst.

  • Keine halben Sachen bei der Dienstunfähigkeit. Die Rente immer so hoch wie nur möglich und die Laufzeit so lang wie möglich wählen. Eine Absicherung auf Harzt-IV-Niveau können Sie sich sparen. Egal was der Berater sagt. Richtig oder gar nicht!

  • Wenn Sie selbst bereits privat versichert sind, bedeutet dies nicht automatisch, dass diese Versicherung auch für Ihr Kind die Richtige ist. Die Tarife/Leistungen ändern sich. Und Tarife für Angestellte/Selbständige haben wenig mit beihilfekonformen Tarifen gemein.

 

Es gibt noch weitere Fallen. Diese Aufzählung kann daher niemals vollständig sein.
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Tipps eine Hilfe für Ihre große Verantwortung gegenüber Ihrem Kind gegeben zu haben. Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie die Beratung & Vermittlung durch uns wählen.

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