Private
Krankenversicherung

Ich suche eine GÜNSTIGE
private Krankenversicherung!

Ich suche eine GÜNSTIGE private Krankenversicherung!

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„Ich suche eine günstige private Krankenversicherung!“, mit diesem Satz fangen locker 50% unserer Beratungsgespräche an. Oder, wenn ich den Kunden am Anfang des Gespräches frage, was ihm bei der Auswahl seiner PKV wichtig ist, „Ein günstiger Beitrag!“

Kein Wunder, zu Beginn der Beamtenlaufbahn, sind die meisten Beamtenanwärter, Referendare, Lehrer oder sonstige Beamte oft sehr gesund. Sie suchen für gewöhnlich 1 bis 2mal pro Jahr einen Arzt auf. Oft geht es eigentlich nur um einen gelben Schein wegen eines grippalen Infektes. Kleinigkeiten. Bagatellfälle. Unterbewusst gehen sie davon aus, dass sie die Krankenversicherung nicht groß in Anspruch nehmen werden. Und niemand möchte gerne viel Geld für etwas ausgeben, das er eigentlich gar nicht in Anspruch nimmt.

Dabei begehen sie einen folgenschweren Denkfehler. Was passiert denn, wenn der Beamte älter wird. Es kommen irgendwann die ersten Wehwehchen und mit steigendem Alter meist irgendwann auch die ernsteren Erkrankungen.

Und dann? Bietet der günstige Tarif genug Leistungen? Drohen hohe Zuzahlungen? Eine private Krankenversicherung ist kein Handy-Vertrag, wo man einfach mal nach Lust und Laune ein paar Gigabyte dazubuchen kann. Und ein Wechsel? Was glaubst du, wie viele private Krankenversicherungen dich dann noch wollen, wenn du zig Vorerkrankungen und Behandlungen hattest? Die Antworten auf all diese Frage liefern wir dir in diesem Beitrag…

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Inhaltsverzeichnis

Warum ist vielen ein günstiger Beitrag wichtiger, als gute Leistungen?

Was uns bei unserer täglichen Arbeit immer wieder auffällt ist, dass viele Interessenten falsch konditioniert sind und sich mit den falschen Parametern auf die Suche nach der richtigen privaten Krankenversicherung machen.
Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Ich brauche nur den Fernseher einschalten und auf die Werbung zu warten: Vergleiche und spare! Finde die günstigste Versicherung! Das ist eigentlich immer die Kernaussage. Und wenn ich morgens meine E-Mails abrufe, finde ich täglich zusätzlich zwei, drei solcher E-Mails in meinem Postfach.

Denkfehler 1: Ich bin gesund, mir reichen die Leistungen, die ich jetzt in der gesetzlichen Krankenversicherung auch habe!

Auf der Suche nach der geeigneten privaten Krankenversicherungen, nehmen die meisten ihren heutigen Gesundheitszustand als Grundlage für die Entscheidung. Sie sehen nur das hier und jetzt und machen sich zu wenig Gedanken um die Zukunft. Alleine letzte Woche hat jeder in unserem Team bestimmt 5mal zu hören bekommen: „Ich gesund. Das hat mir der Amtsarzt bestätigt. Ich habe die amtsärztliche Untersuchung ohne Beanstandungen überstanden. Mir reichen die Leistungen, die ich jetzt auch habe. Ich brauche keinen Schnickschnack. Keine Wahlleistungen. Ein günstiger Tarif reicht mir!“ 

Natürlich! Wie eingangs erwähnt, sind die meisten, die frisch verbeamtet werden, gesund!

Ein gesunder Mensch möchte eine günstigste PKV. Ein kranker Mensch will gute Leistungen!

Wenn dann irgendwann eine schlimme Diagnose kommt, ist das Geheul groß. Hektisch wird versucht den Krankenversicherungsschutz aufzubessern. Ihr müsst für den höherwertigen Schutz einen Antrag stellen und müsst die Gesundheitsfragen beantworten. Kurz darauf folgt der Brief der Versicherung. Sie teilen dir mit, dass sie deinen Antrag nicht aufnehmen und dir zum Schutz des Versichertenkollektivs eine Ablehnung erteilen müssen. Die böse Krankenversicherung! Wollte kein brennendes Haus versichern…

Aber stimmt schon. Wer braucht schon eine gute Krankenversicherung? Wer braucht schon den Arzt, der sich mit der Diagnose auskennt. Vielleicht oder besser gesagt, hoffentlich darauf spezialisiert ist? Hauptsache, ich habe 50 Euro monatlich gesparrt…

Denkfehler 2: Ich spare Geld!

Stimmt! Zu Anfang sparst du vielleicht Geld. Aber auch hier wird nur kurzfristig auf die Beitragsersparnis geschaut. Bei den klassischen Beamten-Tarifen macht der Unterschied zwischen GUT & BILLIG i.d.R. ca. 50,- Euro im Monat aus. Einfache Rechnung, bei 12 Monatsbeiträgen sparst du aufs Jahr gerechnet 600,- Euro! Klingt toll, oder?

Aber: Du denkst wieder nur kurzfristig! Hast du dir schon einmal erklären lassen, wie sich der Beitrag zur privaten Krankenversicherung zusammensetzt? Du verursachst kosten. Krankenversicherungen haben hier Listen, wie viel Kosten ein Mensch durchschnittlich im Monat verursacht. Die Krankenversicherung berechnet diese durchschnittlichen Kosten auf deine durchschnittliche Lebenserwartung. Das heißt, du wirst anfänglich mehr bezahlen, als du Kosten verursachst und irgendwann wirst du mehr Kosten verursachen, als du monatlich als Beitrag zahlst. Die Krankenversicherung nimmt diesen Mehrbeitrag in jungen Jahren und legt ihn für dich als Alterungsrückstellung beiseite.

Vereinfacht gesagt hat eine private Krankenversicherung nun drei Möglichkeit, um für dich einen möglichst geringen Beitrag zu generieren. Gerade die besonders günstigen Krankenversicherungen tricksen hier.

a.) sie stellen an der Leistungsschraube. Heißt, sie bauen möglichst viele versteckte Kürzungen ein. Je mehr Kürzungen, desto niedriger die Erstattung für deine Behandlungen und so größer der Eigenanteil, den du zahlen musst. Da du das erst merkst, wenn du i.d.R. älter und damit vermutlich auch kränker wirst, fällt dir das lange Zeit gar nicht auf. Und wenn du merkst, das du gefühlt überall etwas dazuzahlen musst, ist es meist zu spät! Der Trick der Billigversicherer hat funktioniert!

b.) Alterungsrückstellungen. Auch an dieser Schraube, schrauben die Billigversicherer sehr gerne. Wenn die Versicherung durch Sparmaßnahme a.) weniger für Leistungen bezahlen muss, muss sie folglich ja auch nicht so viele Alterungsrückstellungen bilden, so die interne Begründung. Wenn gute Tarife teilweise zwischen 50% bis 55% deines Beitrags für Alterungsrückstellungen aufwenden, damit dein Tarif im Alter nicht so teuer wird, sparen hier die Billigtarife meist und legen nur 35% bis 40% fürs Alter beiseite. Da du am Anfang ja weniger Kosten verursachst, als du Beitrag bezahlst, fällt auch dies anfänglich oft gar nicht auf. Die Kosten unseres medizinischen Systems steigen jedoch jährlich. Irgendwann wirst du älter, damit aller Erwartung gemäß krängen, verursachst höhere Kosten und schnell steht fest, die Alterungsrückstellungen reichen bei dem Billigtarif nicht aus. Die Beiträge müssen dann deutlich stärker angepasst werden, als bei den guten Komfort-Tarifen, die genügend Alterungsrückstellungen gebildet haben. Die Folgen erklären wir dir in diesem Video!

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c.) eine strenge Annahmepolitik! Diese Möglichkeit ist sogar richtig gut. Oft fahren günstige Krankenversicherung eine sehr restriktive Annahmepolitik. Sie legen die Gesundheitsfragen sehr streng aus. Versichern beinahe ausschließlich Personen, die alle Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß mit „Nein“ beantworten können und sobald auch nur eine Kleinigkeit hinzukommt, hagelt es überdurchschnittlich hohe Risikozuschläge. Natürlich wird i.d.R. auch der gesündeste Kunde irgendwann älter und mit dem Alter kommen typischerweise auch meist die Krankheiten. Aber, statistisch gesehen verursacht ein zu Anfang kerngesunder Kunde in den ersten 10 Jahren seiner Karriere als Privatpatient deutlich weniger Kosten. Leider hat die restriktive Annahmepolitik der Krankenversicherungen nicht viel mit dem Beitrag zu tun. Komfort-Tarife sind deswegen nicht pauschal weniger streng. Auch bei den Komfort-Tarife gibt es – genau, wie bei den Billigtarifen auch – Gesellschaften, di eine sehr lockere Annahmepolitik haben und bei der Auswahl ihrer Versicherten auf Masse statt Klasse setzen. Die Folgen sind bei den Billigtarifen jedoch viel verheerender, da diese den Rotstift besonders stark angesetzt haben. Billigtarife, die obendrein auf Masse setzen sind quasi der Supergau der privaten Krankenversicherung.

Du hast bestimmt schon einmal bei PlusMinus oder so jemanden jammern hören, dass er seine private Krankenversicherung nicht mehr bezahlen kann. „Jung angelockt, alt abgezockt!“, heißt es dann immer. Tja, wenn wir den Kunden nun einmal durch analysieren würden, behaupte ich, hat er genau die Fehler gemacht, vor denen wir euch zu schützen versuchen!

Unser Tipp!

Die unschöne Wahrheit ist: Qualität kostet Geld! Dies gilt auf für die private Krankenversicherung!

Du hast bestimmt schon einmal den Spruch gehört, „Wer billig kauft, kauft zweimal!“ Doof nur, dass das in der PKV vermutlich nicht funktionieren wird. Entscheidest du dich anfänglich für einen Billigtarif, wird wahrscheinlich irgendwann in hoffentlich noch ferner Zukunft der Moment kommen, wo du gerne deinen damaligen Fehler korrigieren möchtest. Vermutlich wirst du allerdings keine private Krankenversicherung finden, die bei deiner Korrektur mitspielen wird. Sie werden deinen Antrag freundlich ablehnen und du darfst bleiben, wo du bist.

Wir können dir nur den Tipp geben:

  1. Such dir jetzt die private Krankenversicherung aus, die du gerne hättest, wenn du krank wirst!
  2. Schau beim Beitrag nicht darauf, was du heute sparst. Such dir lieber eine Krankenversicherung aus, die solide Alterungsrückstellungen bildet. Wenn du das Video angeschaut hast, wirst du sehen, dass dir das vermutlich ein vielfaches von dem Sparen wird, was du heute sparst. Ich frage einen Kunden, der mir suggeriert hat, das er möglichst wenig zahlen möchte, „Wann möchtest du wenig Beitrag zahlen? Heute, oder im Alter?“ Denn meist sind die Billigtarife von heute, die teuren Tarife von morgen!

Wenn der heutige Beitrag immer noch das wichtigste Kriterium zur Auswahl deiner privaten Krankenversicherung ist, können wir dir leider nicht helfen. Wende dich dann gerne an Chück24 und Co. Möchtest du allerdings eine Krankenversicherung, die du auch im Alter bezahlen kannst und die gute Leistungen bietet, trage dich in unserem Kontaktformular ein und wir helfen dir, die passende private Krankenversicherung zu finden, die hoffentlich ein Leben lang hält.

Liebe Grüße, euer
Sven von fairbeamtet.de

Dieser Artikel wurde am 05. März 2018 von Sven Höhne veröffentlicht.

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