Private Krankenversicherung

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Ihre Vorteile:

  • Sie sparen wertvolle Zeit
  • Ein angenehmes Telefonat statt aufdringliche Vertreterbesuche
  • Unsere Beratung ist für Sie kostenlos
  • So individuell wie Ihre Gesundheit: unsere Angebote
  • Wir sprechen kein Versicherungschinesisch!

Private Krankenversicherung

In Deutschland sind knapp 8,9 Millionen Menschen bei rund 43 Gesellschaften in der Privaten Krankenversicherung versichert. Die private Krankenversicherung (PK) bietet gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zahlreiche Vorteile. Leider kann sich nicht jeder privat krankenversichern. Bevor man jedoch einen Antrag bei einer privaten Krankenversicherung unterschreibt, sollte man sich ausführlich mit den Bedingungen befassen.

Anders, als in der gesetzlichen Krankenversicherung – bei der die Leistungen zu 95% gleich sind – gibt es in der privaten Krankenversicherung gravierende Unterschiede im Bezug auf Beitrag und Leistung. Jeder muss selbst entscheiden, was einem wichtig ist. Will ich einen günstigen Beitrag und nehme dafür eventuell teure Selbstbehalte in Kauf, oder möchte ich gute Leistungen und dafür einen etwas höheren Beitrag entrichten? Versicherer werben hier oft mit einem guten „Preis-Leistungs-Verhältnis“ Solche Formulierungen sind jedoch oft irreführend.

Wer kann sich in der Privaten Krankenversicherung versichern?

Beamte und Selbständige können sich privat krankenversichern. Bei angestellten Arbeitnehmern entscheidet das Bruttoeinkommen. Wer im Jahr 2017 die Jahresentgeltgrenze (JAEG) von 57.600 Euro im Jahr bzw. 4.800 Euro monatlich knackt, kann sich ebenfalls privat krankenversichern. Auch Berufsanfängern, die diese Grenze – auf das Jahr hochgerechnet – überschreiten werden, steht die Tür zur privaten Krankenversicherung offen.

All diese Personen können jedoch auch in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Ihr Status ändert sich jedoch auf freiwilliges Mitglied. Bei Beamten bedeutet diese Entscheidung jedoch, dass sie keinen Arbeitgeber-Anteil mehr erhalten und somit den kompletten Beitrag selbst finanzieren müssen. In der Regel zahlen Beamte, selbst wenn sie sich für einen Tarif mit richtig guten Leistungen entscheiden, deutlich weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Grund dafür: Beamte haben einen Anspruch auf Beihilfe. Ihr Dienstherr übernimmt einen prozentualen Anteil an seinen Krankheitskosten. Der Beamte muss bei der privaten Krankenversicherung lediglich den fehlenden prozentualen Anteil absichern. Man kann sagen, Beamte die gesund genug sind, um sich privat krankenversichern zu können, gehören auch in die private Krankenversicherung.

Wo sind Kinder zu versichern?

Wenn beide Ehepartner privat versichert sind, so muss auch das Kind privat und gegen einen eigenen Beitrag versichert werden. Ist jedoch nur einer der beiden Ehepartner privat versichert, so kann das Kind beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

 

Einkommen der Elternteile

Beitragsfreie Mitversicherung von Kindern

Der Privatversicherte verdient über der JAEG und mehr als der GKV-versicherte Elternteil
Das Kind kann beitragspflichtig in der GKV oder beitragspflichtig in der PKV versichert werden.
Der privatversicherte Elternteil verdient maximal bis zur JAEG von 57.600 Euro.
Das Kind kann beitragsfrei in der GKV mitversichert werden.
Der GKV-Versicherte verdient über der JAEG von 57.600 Euro und mehr als der privatversicherte Elternteil.
Das Kind kann beitragsfrei in der GKV versichert werden.
Der privatversicherte Elternteil verdient maximal 57.600 Euro (2017) im Jahr und war schon vor 2003 privat versichert. Der gesetzlich Versicherte verfügt über ein geringeres Einkommen.
Das Kind kann beitragsfrei in der GKV versichert werden.

Bei unverheirateten Eltern

Bei Eltern – die nicht verheiratet sind – gilt folgende Regelung: Sind beide Elternteile privat versichert sind, so muss auch das Kind beitragspflichtig in der PKV versichert werden. Ist die Mutter in der GKV und der Vater in der PKV versichert ist, so kann das Kind beitragsfrei über die Mutter versichert werden. Sind die Mutter in der PKV und der Vater gesetzlich versichert ist, so kann das Kind ebenfalls beitragsfrei in der GKV mitversichert oder über die Mutter Mitglied in der PKV werden.

Private Krankenversicherung für Neugeborene

Eltern, die seit mindestens drei Monaten privat krankenversichert sind, können ihr Neugeborenes binnen spätestens zwei Monaten rückwirkend zum Tage der Geburt ohne Beantwortung der Gesundheitsangaben privat krankenversichern. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung geschieht das jedoch in der Regel nicht beitragsfrei. Eltern, die ihr Kind jedoch in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichern, sollten sich jedoch vorher über eine sogenannte ‚Anwartschaft‘ erkundigen, damit es später nicht zu Problemen kommt, sollte das gesetzlich versicherte Elternteil aus der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht ausscheiden.

PKV für Beamte: Lohnt sich vor allem durch die Beihilfe

Beamtenanwärter und Beamte genießen ein besonderes Privileg. Sie erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beteiligung an den Krankheitskosten und sind obendrein vor der gesetzlichen Versicherungspflicht frei.

Je nach Beihilfeverordnung und Anzahl der Kinder erhalten Beamte und Ehegatten von Beamten eine Übernahme der Kosten Anteilig zwischen 50 und 70 Prozent. Kinder von Beihilfeempfänger haben in der Regel einen Anspruch auf 80 Prozent Beihilfe. Es gibt aber auch Bundesländer und Beihilfeverordnungen, die von dieser Regelung abweichen und bei denen andere Prozentsätze gelten. Beihilfeempfänger müssen nur den fehlenden Anteil bei einer privaten Krankenversicherung absichern und auch nur den entsprechend anteiligen Beitrag zahlen. Meistens zahlen Beamte in der privaten Krankenversicherung deutlich weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Vorteile der Privaten Krankenversicherung

Privat Krankenversicherte profitieren von einer Vielzahl an Vorteilen, gegenüber gesetzlich Versicherten Mitgliedern. Abhängig ist dies natürlich davon, welche Leistungen der Versicherte bei Vertragsabschluss gewählt hat. Ein besonderer Vorteil der PKV ist die Leistungsgarantie. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo ständig Leistungen gekürzt und dadurch bei den Gesellschaften eingespart wird, dürfen private Krankenversicherungen Leistungen nicht einfach so streichen. Private Krankenversicherungen müssen sich an die geltenden Bedingungen – die der Versicherte unterzeichnet hat – halten. Änderungen seitens der privaten Krankenversicherungen dürfen nur zugunsten des Versicherten ohne besondere Willenserklärung stattfinden (gilt nicht für Basis- und Standard-Tarife). Zudem lässt sich der Versicherungsschutz deutlich individueller an den Bedarf des Versicherten anpassen. Beispiele der optional wählbaren Leistungen der privaten Krankenversicherung:

  • alternative Heilmethoden

  • Wahlarztbehandlung

  • freie Krankenhauswahl

  • Zweibett- oder Einbettzimmer

Auch wenn viele es als Ungleichbehandlung sehen, werden Privatpatienten häufig vorrangig von Ärzten behandelt. Sie bekommen schneller Termine und genießen höherer Beliebtheit bei Ärzten. Das liegt unter anderem an viel zu niedrigen Pauschalerstattungen für gesetzlich Versicherte. Viele Arztpraxen wären ohne eine gewisse Anzahl an Privatpatienten nicht überlebensfähig und müssten schließen.

Überblick der Vor- und Nachteile der PKV

PRO PKV

CONTRA PKV

Teilweise günstigere Beiträge als in der GKV
Rechnungen müssen zunächst vom Versicherten vorfinanziert werden
Altersrückstellungen als Vorsorge für das Alter
Bei Antragsstellung Gesundheitsprüfung
Leistungen sind individuell gestaltbar
Beiträge teigen im Alter an
häufig bevorzugte Behandlung durch Ärzte
Bei Vorerkrankungen individuelle Zuschläge oder Ablehnung des Versicherungsschutzes
oft bessere Leistungen als in der GKV
Keine Familienversicherung (für jeden Versicherten ein eigener Beitrag)
Leistungen bleiben erhalten (Leistungsgarantie)
Durch Selbstbehalte lässt sich der Beitrag oft reduzieren

Wie teuer ist die private Krankenversicherung?

Die Beitragshöhe in der privaten Krankenversicherung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand des Versicherten bei Vertragsabschluss spielen auch andere Faktoren wie Leistungen und/oder Höhe der zu bildenden Altersrückstellungen eine wichtige Rolle. Besonders günstig ist die private Krankenversicherung bei jungen und gesunden Menschen. Wir empfehlen jedoch, die privaten Krankenversicherung nicht nach dem Beitrag auszusuchen, sondern nach den Leistungen, die man dann bräuchte, wenn man eben nicht mehr jung und gesund ist.

Wer glaubt man könnte später – wenn man krank ist – Leistungen hinzubuchen, irrt!

Will man später den Versicherungsschutz erhöhen, muss man erneut die Gesundheitsfragen beantworten. Oft wird dann die Erhöhung des Leistungsumfangs seitens der Gesellschaft aufgrund der aktuellen Gesundheitsfragen abgelehnt. Die Redewendung, „Kein Versicherer versichert ein brennendes Haus!“, trifft auch auf die private Krankenversicherung zu.

PKV lohnt sich für Menschen mit hohem Einkommen

Gut Verdienende sollten wissen: Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind nicht vom Einkommen abhängig. Dadurch kommt es vor, dass Personen mit hohem Einkommen in der privaten Krankenversicherung günstiger wegkommen, als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Aber auch hier sollte man sich nicht voreilig für die private Krankenversicherung entscheiden.  Im Alter kann es jedoch teuer werden. Deswegen empfehlen wir dringend: Lassen Sie sich vor dem Wechsel in eine private Krankenversicherung gründlich von einem unabhängigen Krankenversicherungsspezialisten Beratung beraten.

Vorleistung bei kleineren Rechnungen

Als Privatpatient rechnet der Arzt in der Regel nicht direkt mit der privaten Krankenversicherung ab. Im Krankenhaus kann dies zwar so geregelt werden, jedoch gerade bei ambulanten Behandlungen erhält man die Rechnung persönlich. Kleinere Rechnungen begleichen die Versicherten oft erst im Voraus und reichen dann gesammelt Rechnungen ein, um den Papierkram zu minimieren.

Würde man die Rechnungen jedoch sofort bei Erhalt einreichen, geht es mit der Erstattung meist so zügig, dass man das Geld schneller auf dem Konto hätte, als das der Arzt den Betrag auf seinem Konto gutgeschrieben haben will. Die Frist ist meist länger, als die privaten Krankenversicherungen brauchen. Sie brauchen also keine Panik zu haben!

Gesundheitsprüfung in der privaten Krankenversicherung

Beiträge, die man in einem Beitragsvergleich sieht, beziehen sich immer auf eine hundertprozentig gesunde Person. Bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres reicht bei den meisten Gesellschaften die Beantwortung der Gesundheitsfragen im Krankenversicherungs-Antrag aus. Private Krankenversicherungen fragen häufig ab, wegen welchen Beschwerden der Antragssteller in den letzten 3 bis 10 Jahren beim Arzt war und was er in diesen Zeiträumen an Beschwerden und Diagnosen hatte. Auf dieser Grundlage berechnet der Versicherer dann den individuellen Beitrag für die Person. Ist dem Versicherer das Risiko zu hoch, kann er einen Versicherungsschutz auch ablehnen. Dies ist im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) unter Paragraph 19 geregelt.

Viele Menschen nehmen die Gesundheitsfragen nicht ernst genug. Bedenken Sie, dass eine Gesellschaft noch viele Jahre die Möglichkeit hat, einen Vertrag, dessen Gesundheitsangaben nicht vollständig oder wahrheitsgemäß beantwortet wurden, rückwirkend aufzuheben. Dies kann im Falle einer schweren Erkrankung mit teuren Therapien und Behandlungen existenzbedrohend, ja sogar lebensbedrohlich sein. Sollten Sie von einem Vertreter also hören: „Das lassen wir im Antrag mal lieber weg!“, sollten ihre Alarmglocken erklingen.

Ab dem 55. Lebensjahr ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung eigentlich nur noch mit Vorlage eines ärztlichen und zahnärztlichen Zeugnisses möglich. Häufig erhöht das die Hürde zusätzlich und kostet Geld. Wenn möglich, klären und entscheiden Sie sich vor Erreichen des 55. Lebensjahres (bei Versicherungsgesellschaften immer der 01.01. des Kalenderjahres, in dem die zu versichernde Person 55 wird).

Private Krankenversicherungen im Test

107 Tarife wurden im letzten PKV-Test der Stiftung Warentest bewertet. Viele Leser wissen jedoch nicht, dass dieser Test auf der Grundlage von gewissen Mindestkriterien beruht. Viele Mindestanforderungen wurden so niedrig gewählt, dass in vielen Bereich gravierende Lücken und Selbstbehalte drohen. Wir warnen inständig: Vertrauen Sie nicht auf Test-Urteile!

Private Krankenversicherungen wissen ganz genau, nach welchen Kriterien Tests durchgeführt werden. Die Tarife von vielen privaten Krankenversicherungen sind speziell für Tests optimiert. Sich auf einen Test zu verlassen heißt zwar vermeidlich Zeit sparen, kann einen aber später teuer zu stehen kommen. Außerdem hat jede Gesellschaft einen Test vorzuweisen, in dem sie als die „Beste“ hervorgeht. Wie kann das sein?

Lassen Sie sich die jeweiligen Stärken und Schwächen der Gesellschaften und Tarife von jemandem Erläutern, der sich damit auskennt und das ganze schon seit vielen Jahren macht. Redakteure und Journalisten beschäftigen sich einmal kurz mit dem Thema. Es fehlt jedoch an Fachwissen und Erfahrung. Ein Test ersetzt keine ausführlich Beratung, sondern ist lediglich dafür geeignet sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und eventuell ein paar Tarife vorab auszusortieren.

Von der GKV in die PKV wechseln

Einige Personengruppen wie Beamte, Selbständige und Studenten können in die private Krankenversicherung wechseln. Angestellte müssen erst die Hürde der Jahresentgeltgrenze von aktuell 57.600 Euro im Jahr oder 4.800 Euro monatlich überwinden. Sie können wählen, ob sie günstigere Beiträge oder gute Leistungen abgesichert haben wollen. Aber auch Angestellte mit hohem Einkommen können Beiträge sparen. Gerade, wenn sie noch jung und gesund sind, ist die private Krankenversicherung – selbst in Tarifen mit guten Leistungen – oft günstiger. Wir empfehlen jedoch allerdings jedem, sich umfassend beraten zu lassen. Am besten von einem unabhängigen Spezialisten. Es gibt viele Dinge die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie sich privat krankenversichern.

Ein Beispiel:

Sie müssen für den Ehepartner oder Ihre Kinder – die vielleicht irgendwann hinzukommen könnten – einen eigenständigen Beitrag entrichten. Gerade bei Selbständigen kann das schnell teuer werden, da Selbständige in der Regel keinen Beihilfeanspruch oder Arbeitgeberanteil haben und die Beiträge von Ehegatten und Kindern von Selbständigen nicht zu unterschätzen sind. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wären die Kinder oder mitzuversichernde Ehegatten dann für gewöhnlich beitragsfrei mitversichert.

Von der PKV in die GKV wechseln

Bedeutend schwieriger gestaltet sich der umgekehrte Fall. Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht so ohne Weiteres möglich. Beim Angestellten geht es noch am einfachsten. Beim Angestellten muss das Gehalt nur unter die Jahresarbeitsentgeldgrenze von 57.600 Euro sinken und schon wird er wieder versicherungspflichtig. Vorsicht: Der Angestellte könnte sich in dem Fall auch von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreien lassen. Eine Rückkehr in die GKV ist dann aber nicht mehr möglich. Bei Selbständigen ist der Wechsel noch schwerer. Sie müssten sich in ein Angestelltenverhältnis begeben und dort ebenfalls weniger als die Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, damit sie wieder versicherungspflichtig werden. Das muss allerdings vor dem 55. Lebensjahr geschehen. Ein Wechsel ist dann überhaupt nur noch möglich, wenn die Person in den letzten fünf Jahren mindestens einen Tag Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen ist. Alternativ bietet die private Krankenversicherung für diejenigen den Basis- oder Standardtarif an, der ähnliche Bedingungen und Konditionen bietet, wie die Tarife der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wechsel innerhalb von privaten Krankenversicherungen

Ein Wechsel innerhalb von privaten Krankenversicherungen macht oft keinen Sinn. Zu beachten gilt, dass Personen, die bereits vor 2009 privat krankenversichert waren, ihre Alterungsrückstellungen nicht mitnehmen können. Die gebildeten Alterungsrückstellungen kommen dem verbleibenden Versicherten-Kollektiv zu gute. Der Versicherte selbst, muss wo anders komplett neu anfangen. Oft sind die wechselwilligen Personen dann auch schon älter und bringen diverse Vorerkrankungen mit. Außerdem beginnt die Frist für eine Kündigung wegen nicht wahrheitsgemäß beantworteten Gesundheitsfragen von vorne. Dubiose Firmen versuchen aus finanziellen Zwecken trotzdem die Personen immer wieder dazu zu bringen, sich bei Vergleichsportalen einzutragen, um die Personendaten dieser Menschen für viel Geld weiterzuverkaufen.

Wir persönlich raten in der Regel eher von einem Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherungen ab, wenn sie bereits länger als zehn Jahre bei einer Gesellschaft versichert sind und/oder in den letzten fünf Jahren Beschwerden oder Diagnosen hatten, die über einen grippalen Infekt hinausgehen. Aufgrund der darauffolgenden Risikozuschläge – falls überhaupt noch versicherbar – ist ein Wechsel dann ohnehin schnell nicht mehr lohnenswert. Die Einzigen, die dann nur noch verdienen, sind die Personendatenhändler. Übrigens: Wir verkaufen Ihre Daten nicht weiter und beraten ausschließlich selbst!

Was gilt es bei einer Kündigung zu beachten?

Bei der privaten Krankenversicherung gibt es in der Regel zwei Kündigungsterminen. Bei Vereinen auf Gegenseitigkeit, muss die Kündigung in der Regel drei Monate zum Versicherungsjahr gekündigt werden. Beispiel: War der erstmalige Versicherungsbeginn der 01.08.2014, wird die Kündigung zum 31.07.2018 gekündigt. Hierfür muss die Kündigung bis spätestens 30.04.2018 beim Versicherer eingehen. Bei Aktiengesellschaften zählt meist das Kalenderjahr. Die Kündigung muss quasi bis zum 30.09.2017 beim Versicherer eingehen. Werden diese Fristen verpasst, läuft der Vertrag ein Jahr länger. Ein Sonderkündigungsrecht kann aufgrund einer Beitragsanpassung erfolgen. Hier haben die Personen 2 Monate ab bekanntwerden der Beitragsanpassung Zeit sich eine neue private Krankenversicherung zu suchen und den alten Vertrag zu kündigen.

Versicherungsnachweis

Der alte Versicherer wird den Versicherten aber nur aus dem laufenden oder in der Kündigung befindlichen Vertrag entlassen, sofern dieser einen Versicherungsnachweis einer neuen Gesellschaft vorlegt. Bis dieser Nachweis vorgelegt wird ist die Kündigung schwebend unwirksam und der Versicherte kommt aus dem Vertrag nicht heraus.

Von wem soll ich mich beraten lassen?

Welche Berater-Typen gibt es? Leider stellen wir immer wieder fest, dass sich Personen, die sich mit dem Thema private Krankenversicherung beschäftigen, diese wirklich wichtige Frage gar nicht stellen!

Die Kernfrage lautet: von wem wird Ihr Berater bezahlt?

Wenn er nur für eine Gesellschaft tätig ist, kann er folglich auch nur das Produkt seiner Gesellschaft verkaufen. Er wird Ihnen also immer erzählen, dass seine Tarife die besten am Markt sind und das darin alles enthalten ist. Außerdem ist sie auch noch die beitragsstabilste Gesellschaft und so weiter. Sollte irgendwas in seinem Paket nicht enthalten sein, wird er schon eine passende Argumentation finden, warum diese Leistung unwichtig ist. Getreu dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht!

Ein unabhängiger Versicherungsmakler hingegen kann auf mehrere, manchmal sogar auf alle privaten Krankenversicherung zugreifen. Er muss Ihnen also nicht zwangsläufig eine Gesellschaft und deren Tarife schönreden. Leider sind viele Versicherungsmakler jedoch auf andere Produkte als die private Krankenversicherung ausgerichtet und kennen sich meist in anderen Themen wie Gewerbe- oder Sachversicherungsgeschäft besser aus.

Gerade beim Thema private Krankenversicherung oder noch spezieller, private Krankenversicherung für Beamte, stellen Kunden ein besonderes Klientel mit speziellen Bedürfnissen dar. Bei Beamten sollte der Versicherungsmakler im Bereich öffentlicher Dienst geschult sein und sich mit den jeweiligen Beihilfevorschriften des Beamten auskennen. Meist ist das jedoch nicht der Fall. Der Versicherungsmakler will aber auch Geld verdienen und schickt einen Kunden von daher im regelfall nicht zu einem Spezialisten, da er dann ja kein Geld mehr verdienen würde. Stattdessen setzen sie darauf, dass sie zumindest mehr Ahnung haben, als der Kunde und versuchen trotzdem einen Vertrag zu platzieren.

Wenn der Kunde es Jahre später bemerkt, da er am Anfang ja noch gesundwar – ansonsten hätte sich die Person ja gar nicht erst in der privaten Krankenversicherung versichern können – ist es oft auch schon zu spät. Falls ein Wechsel überhaupt noch möglich ist, hat der Kunde trotzdem einen erheblichen finanziellen Schaden davongetragen, da ein Wechsel immer bedeutet: neues höheres Eintrittsalter, neue Gesundheitsprüfung und – wenn überhaupt – kann der geschädigte nur einen Bruchteil seiner Alterungsrückstellungen zur neuen Gesellschaft mitnehmen.

Unsere Empfehlung: Suchen Sie von vornherein einen Spezialmakler für private Krankenversicherung!

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