Wie bei vielen anderen Erkrankungen auch bewerten die einzelnen privaten Krankenversicherungen die Ansteckung mit dem Corona-Virus sehr unterschiedlich. Versicherbar sind Personen mit einem positiven Corona-Test i.d.R., wenn die Erkrankung vollständig ausgeheilt und die Person vollkommen behandlungs- und beschwerdefrei ist.
Und es kommt darauf an, wie die Person behandelt wurde. War es eine rein ambulante Behandlung, stehen die Chancen gut. Lag die Person im Krankenhaus und war einer Beatmungsmaschine angeschlossen, sinken die Chancen auf einen Vertragsabschluss in den Keller.
Aber auch bei einer rein ambulanten Behandlung, kommt es auf die Symptome an. Personen, die einen positiven Corona-Test hatten, sollten einen Versicherungsabschluss nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und bitte, lasst Euch nicht dazu überreden, die Angabe, dass Ihr einen positiven Corona-Test hattet, unter den Tisch fallen zu lassen. Das kann im schlimmsten Fall zur Kündigung der Krankenversicherung aufgrund einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung kommen!
Teilt uns ein Kunde mit, dass er/sie einen positiven Corona-Test hatte, gehen wir ganz behutsam vor. Wir stellen eine anonyme Risikovoranfrage und fragen mit folgenden Fragen (und Antworten) an:
1. Wann wurde die Corona-Infektion festgestellt?
2. Welche Beschwerden/Symptome hat die Corona-Infektion ausgelöst?
3. Über welchen Zeitraum wurden Sie behandelt?
4. Haben Sie Medikamente eingenommen?
• Ja/Nein
• Wenn ja, welche und über welchen Zeitraum?
5. Wie wurden Sie behandelt?
• ausschließlich ambulant
• ambulant und stationär
6. Über welchen Zeitraum fand die stationäre Behandlung statt?
• Von / bis
7. Wurden Sie beatmet?
• Ja/nein
• Wenn ja: von wann/bis wann?
8. Wann haben Sie die angeordnete Quarantänemaßnahme beendet?
9. Sind weitere Behandlungen geplant, beabsichtigt bzw. angeraten?
• Ja/Nein
• Wenn ja, welche?
10. Wurde ein Lungenfunktionstest durchgeführt?
• Nein
• Ja, der entsprechende Ergebnisbericht ist beigefügt.
11. Ist die Corona-Infektion ohne Folgen ausgeheilt?
• Ja, es sind keine Folgen verblieben.
• Nein, ich habe folgende Einschränkungen/Beschwerden:
12. Seit wann sind Sie vollständig behandlungs- und beschwerdefrei?
Es könnte allerdings sein, dass die Versicherung bestimmte Maßnahmen genauer überprüft oder zusätzliche Gutachten verlangt, um den Behandlungsbedarf zu beurteilen. Aber grundsätzlich bist du auf der sicheren Seite, solange du die Gesundheitsprüfung bei Vertragsabschluss korrekt und ehrlich beantwortet hast.
Falls du merkst, dass es bei der Kostenübernahme Probleme gibt oder die Versicherung Schwierigkeiten macht, lohnt es sich, einen Experten oder Anwalt für Versicherungsrecht hinzuzuziehen. So kannst du sicherstellen, dass deine Ansprüche richtig durchgesetzt werden.
Kurz gesagt: Solange du alles korrekt angegeben hast, solltest du dir keine allzu großen Sorgen machen müssen – deine PKV ist dafür da, dich auch bei Long Covid zu unterstützen.
Nimm Corona nicht auf die leichte Schulter. Stell nicht einfach so irgendwo einen Antrag, wenn du Corona hattest. Du könntest dir dadurch schnell eine Ablehnung einfangen.
Gerade jetzt, wo die Angst vor der englischen Mutation des Corona-Virus (B117) so groß ist. Die englische Mutation soll 70 Prozent ansteckender sein. Corona soll sich dadurch viel schneller verbreiten als bisher. Niemand von uns weiß, was in nächster Zeit passieren wird. Breitet sich Corona wirklich aus wie ein Lauffeuer? Kommst du dann noch in die PKV, in die du möchtest, oder möchtest du die nehmen, die dich mit Corona noch nimmt und vielleicht nur zweite oder dritte Wahl ist?
Wer plant, sich im Laufe des Jahres verbeamten zu lassen, sollte JETZT handeln. Kümmere dich JETZT um deine private Krankenversicherung!
Schließe entweder rechtzeitig eine Krankenversicherung ab, oder mach bei der PKV, die es später werden soll, eine kleine Anwartschaft bzw. einen Optionstarif. So kommst du später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung.
Wenn du Hilfe brauchst, sprich uns an. Wir helfen dir gerne!
Liebe Grüße dein
Sven von fairbeamtet.de
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Mehr InformationenJa. Unsere Beratung kostet dich keinen Cent. Wenn wir gemeinsam die Dienstunfähigkeitsversicherung für dich finden, bekommen wir von der Versicherungsgesellschaft eine Provision (Courtage).
Nein. In den Beiträgen deiner privaten Krankenversicherung (PKV) sind die Provisionen (heißt bei Maklern: Courtagen) enthalten. Der Beitrag ist daher immer gleich, egal ob du direkt oder über einen Makler abschließt. Vermutlich wird es eher günstiger, weil wir – falls notwendig – den geringsten Risikozuschlag für dich rausholen!
Wie du im Artikel oben lesen kannst, gibt es eine ganze Reihe von Fehlern, an die du zunächst gar nicht denkst. Wir helfen dir, die Dienstunfähigkeitsversicherung zu finden, die wirklich ein bis zur Pensionierung hält.
In einem ersten Telefonat fragen wir nach deiner Situation und deinen Wünschen. Außerdem benötigen wir ein paar persönliche Angaben. Nach der Registrierung als Interessent erhältst du eine Terminbestätigung mit weiteren Informationen sowie dem Termin für die Online-Beratung. Die dauert ca. 30 bis 60 Minuten. Danach bekommst du deinen individuellen Vergleich und kannst alles in Ruhe prüfen.
Definitiv JA. In der Beratung verwenden wir Vergleichssysteme, in denen alle Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung und alle Tarife enthalten sind. Alles ist transparent. Das heißt aber nicht automatisch, dass wir alle Tarife empfehlen oder nur nach dem billigsten Preis suchen. Grundsätzlich steht die Qualität an erster Stelle.
Nach der Pandemie sind die Beiträge zur PKV insgesamt gestiegen. Aber keine Panik, das liegt nicht nur an Corona. Es gibt ein paar wichtige Gründe, warum die Kosten gestiegen sind:
Höhere Gesundheitskosten: Die Preise für Behandlungen, Medikamente und neue medizinische Technologien sind generell gestiegen. Das wirkt sich direkt auf die Beiträge aus.
Mehr ältere Menschen: Unsere Gesellschaft wird älter, und ältere Menschen brauchen in der Regel mehr medizinische Versorgung. Das erhöht die allgemeinen Gesundheitskosten, was auch die PKV betrifft.
Corona-Effekte: Klar, die Pandemie hat auch zusätzliche Kosten verursacht. Behandlungen, Impfungen und Tests haben das Gesundheitssystem belastet. Auch Langzeitfolgen von COVID-19, wie Long Covid, kosten Geld. Diese Effekte fließen in die Beitragsberechnung ein, sind aber nur ein Teil des Ganzen.
Wirtschaftliche Lage: Dinge wie Inflation und die Situation auf den Kapitalmärkten spielen ebenfalls eine Rolle bei der Beitragsberechnung.
Insgesamt sind die PKV-Beiträge also aus verschiedenen Gründen gestiegen, nicht nur wegen Corona. Wenn du genauer wissen willst, wie sich die Beiträge deiner PKV entwickelt haben oder was du tun kannst, um dich gut abzusichern, frag am besten direkt bei deinem Versicherer nach oder hol dir Rat von einem unabhängigen Experten.
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