Fakten zur privaten Krankenversicherung für Rechtsreferendare in Hessen
- Beihilfe-Satz
Du bekommst 70 % vom Land Hessen – nur 30 % musst du selbst absichern. - PKV statt GKV?
In der GKV zahlst du alles allein – Beihilfe wird nicht berücksichtigt. - Kosten im Vergleich
PKV gibt’s schon ab ca. 80 €/Monat – oft günstiger als die gesetzliche. - Leistungen der PKV
Chefarzt, Einzelzimmer, kurze Wartezeiten – was du willst, was du kriegst. - Entscheidung mit Folgen
Der Einstieg zählt: Wer im Ref privat versichert ist, bleibt meist dabei. - Kritisch prüfen!
Nicht jede PKV, die dich nimmt, ist langfristig sinnvoll. Vergleichen lohnt sich.
Unser Tipp
Erst beraten lassen, dann entscheiden – Tarife & Leistungen unterscheiden sich stark.
Letzte Aktualisierung am: 20.05.2025
Die private Krankenversicherung (PKV) für Rechtsreferendare: Warum sie sich lohnt
In Hessen hast du als Rechtsreferendar und Beamter auf Widerruf Anspruch auf Beihilfe vom Staat. Der Beihilfebemessungssatz beträgt 70 Prozent, was bedeutet, dass der Staat 70 Prozent deiner Krankheitskosten übernimmt. Die verbleibenden 30 Prozent musst du durch eine Krankenversicherung abdecken. An diesem Punkt stellt sich die Frage: GKV oder PKV? Viele Rechtsreferendare entscheiden sich für die private Krankenversicherung, da sie oft günstiger ist und zahlreiche Vorteile bietet.
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und ihre Nachteile für Referendare
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland basiert auf einem solidarischen Prinzip: Die Beiträge werden einkommensabhängig berechnet, und die Leistungen sind bei allen gesetzlichen Krankenkassen nahezu identisch, da sie im Sozialgesetzbuch (SGB V) festgeschrieben sind. Für Beamte auf Widerruf in Hessen ist die GKV jedoch nicht beihilfekonform. Das bedeutet, dass du als Referendar den vollen Beitrag zur GKV selbst zahlen musst, was die GKV für viele Referendare finanziell unattraktiv macht.
Vorteile der privaten Krankenversicherung (PKV) für Rechtsreferendare
Die private Krankenversicherung bietet im Vergleich zur GKV eine Reihe von Vorteilen, die sie besonders attraktiv für Rechtsreferendare machen:
Günstigere Beiträge dank Beihilfe: Da du als Referendar in Hessen einen Beihilfebemessungssatz von 70 Prozent hast, musst du nur 30 Prozent deiner Krankheitskosten über die PKV abdecken. Dies führt oft zu deutlich geringeren Beiträgen im Vergleich zur GKV, die keine Beihilfe berücksichtigt.
Individuelle Tarifgestaltung: In der PKV hast du die Möglichkeit, deinen Versicherungsschutz individuell zu gestalten. Du kannst selbst entscheiden, welche Leistungen dir wichtig sind – ob Zahnbehandlungen, alternative Heilmethoden oder eine bessere stationäre Versorgung. Das gibt dir die Flexibilität, einen Tarif zu wählen, der genau zu deinen Bedürfnissen passt.
Bevorzugte Behandlung und umfassender Versicherungsschutz: Privatversicherte werden oft schneller von Ärzten behandelt und genießen Zugang zu einem breiteren Spektrum an medizinischen Leistungen. Zudem hast du eine Leistungsgarantie, da die Leistungen vertraglich festgelegt und nicht einfach gekürzt werden können.
Langfristige Sicherheit durch Alterungsrückstellungen: Ein weiterer wichtiger Aspekt der PKV ist die Bildung von Alterungsrückstellungen. Diese sorgen dafür, dass deine Beiträge im Alter stabil bleiben, was langfristig finanzielle Sicherheit bietet.
Wechseloptionen innerhalb der PKV: Solltest du mit deinem aktuellen Tarif unzufrieden sein, ist es möglich, innerhalb der privaten Krankenversicherung zu einem anderen Tarif zu wechseln oder sogar die private Krankenversicherung zu wechseln, um bessere Konditionen zu erhalten.
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Wechsel in die PKV: Was Rechtsreferendare beachten sollten
Wenn du aktuell in der GKV versichert bist und über einen Wechsel in die PKV für Rechtsreferendare nachdenkst, gibt es einige Punkte, die du beachten solltest. Du solltest dir genau überlegen, welche Leistungen dir wichtig sind und welche Anbieter die besten Tarife anbieten. Es gibt eine Vielzahl an private Krankenversicherungen, und ein Vergleich der verschiedenen Tarife ist unerlässlich, um den besten Schutz zu einem guten Preis zu finden.
Bedeutung der Beihilfe im Referendariat
Die Beihilfe ist ein zentrales Element der Krankenversicherung für Rechtsreferendare in Hessen. Als Beamter auf Widerruf erhältst du 70 Prozent Beihilfe, was bedeutet, dass du nur 30 Prozent der Kosten selbst tragen musst. Dies reduziert deine Versicherungsbeiträge in der PKV erheblich und macht die private Krankenversicherung noch attraktiver.
Was Kunden über unsere Beratung sagen
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Fazit: Entscheidung zwischen GKV und PKV
Die Wahl zwischen GKV und PKV ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die du während deines Referendariats treffen wirst. In den meisten Fällen wird die private Krankenversicherung für Beamte und Referendare in Hessen aufgrund der Beihilfe und der flexiblen Tarifgestaltung die bessere Option sein. Die GKV bleibt für diejenigen interessant, die keine Beihilfe in Anspruch nehmen können oder aus gesundheitlichen Gründen eine umfassende Versorgung benötigen.
Wenn du dir unsicher bist, welche Krankenversicherung die richtige für dich ist, oder wenn du Fragen zum Wechsel in die PKV hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Eine professionelle Beratung hilft dir, die richtige Entscheidung zu treffen und mögliche Fehler zu vermeiden, die sich langfristig negativ auswirken könnten.
Liebe Grüße
Sven von fairbeamtet.de
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Der Autor dieses Artikels:
Sven Höhne – PKV und BU-Experte für Beamte
Sven HöhnePKV und BU-Experte für Beamte
Ex-Debeka Mitarbeiter. Heute: fair, unabhängig und klar auf den Punkt.
Ich berate seit 25 Jahren fast ausschließlich Beamte und Beamtenanwärter – mit Fokus auf private Krankenversicherung, Beihilfe und Berufs- bzw. Dienstunfähigkeitversicherung.
Als ehemaliger Vertriebsprofi der Debeka kenne ich die internen Tarife, Stolperfallen und Verkaufsmaschen – und weiß genau, worauf es bei Lehrer:innen, Referendar:innen, Polizist:innen und Richter:innen wirklich ankommt.
Mein Motto: „Nicht der billigste Tarif – sondern der, der die Kosten übernimmt, wenn du eine ernste Diagnose bekommst!“
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