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Eine private Krankenversicherung (PKV) mit Asthma abzuschließen ist gar nicht so einfach. Viele private Krankenversicherungen lehnen Anträge von Personen mit Asthma sogar grundsätzlich ab. Ganz schnell geht es, wenn man ein Dosieraerosol verordnet hat. Viani, Foster, Inuvair und Salbutamol sind die Medikamente, die am häufigsten vom Arzt verschrieben werden. Aber selbst, wenn es nicht zu einer Ablehnung kommt, ist die Spannbreite der Risikozuschläge beachtlich. Wie du mit Asthma die beste private Krankenversicherung für dich findest, erkläre ich dir in diesem Beitrag!

 

ARTIKEL ÜBERSICHT _____

Inhaltsverzeichnis

  • Welche Asthmaformen gibt es?

  • Wie bewerten private Krankenversicherungen Asthma?

  • 1/3 der privaten Krankenversicherungen lehnt Krankenversicherungsantrag von Personen mit Asthma ab!

  • Wie hoch ist der Risikozuschlag bei Asthma?

  • Welche private Krankenversicherung ist die günstigste mit Asthma?

  • Wie findest du die für dich beste private Krankenversicherung?

 

FACHWISSEN _____

Welche Asthmaformen gibt es?

allergiesches (extrinsisches) Asthma (ICD-Code: J45.0)

• nicht-allergisches (intrinsisches) Asthma bronchiale (J45.1)

gemischtförmiges Asthma

• Anstrengungsasthma (Belastungsasthma)

• Asthma mit gastroösophagealem Reflux

• Brittle-Asthma

• Variant-Asthma

• Asthma-Formen mit Übergang zur COPD

 

ERFAHRUNGSWERTE _____

Wie BEWERTEN private Krankenversicherungen Asthma?

Wie private Krankenversicherungen mit Asthma umgehen, ist unterschiedlich. Einige Krankrankenversicherungen benutzen Computerprogramme, die rein nach dem ICD-Code (z.B. J45.9 – Asthma brochiale, nicht näher bezeichnet) entscheiden, wie hoch der Risikozuschlag ausfällt oder ob ein Antrag sogar abgelehnt wird. 

Dabei spielt es leider gar keine Rolle, wie ausgeprägt die asthmatischen Beschwerden sind oder wie häufig es überhaupt zu einem Anfall kommt. Ich vergleiche es gerne so: 

Stell dir vor, du gibst bei Google das Wort »Asthma« ein und schaust dir die Bilder an, die Google als Ergebnis auswirft. Dann pickst du dir das aller schlimmste Bild heraus und scherst alle von Asthma betroffenen Personen über einen Kamm.

Andere private Krankenversicherungen schauen genauer hin und betrachten die Personen subjektiv. Sie machen sich ein eigenes Bild davon, wie ausgeprägt die Symptome/Beschwerden bei der Person sind. 

Wie häufig es zu Asthmaanfällen kommt. Welche Medikamente eingenommen werden. Wie der Krankheitsverlauf war und wie die Prognose für die Zukunft aussieht. 

Gerade Personen, die nur selten asthmatische Anfälle haben, nur ein eher schwach dosiertes Medikament/Dosieraerosol benötigen und unter allergischem Asthma und nicht unter Asthma bronchiale leiden, kommen hier nicht selten mit einem deutlich geringeren Risikozuschlag davon.

 

HÄTTEST DU GEDACHT,…

1/3 der privaten Krankenversicherungen LEHNT ANTRÄGE von Asthmatikern ab!

Warum lehnen so viele private Krankenversicherungen Anträge von Asthma Betroffnen ab? Weil es bei 20 bis 30 Prozent der Betroffenen zur weit verbreiteten chronischen Lungenkrankheit COPD führt.

Im fortgeschrittenen Stadium ist oft eine Sauerstoff-Langzeittherapie sinnvoll, weil der Patient ständig unter Atemnot leidet. Außerdem ist COPD der häufigste Grund für eine Lungentransplantation. COPD ist – wenn überhaupt – nur heilbar, wenn eine Lungentransplantation gelingt. Ein COPD-Patient ist extrem teuer und verursacht immense Kosten. Deshalb ist COPD auch verständlicherweise eine Ablehnungsdiagnose.

Stelle bitte – wenn du unter Asthma leidest – keine voreiligen Anträge, ohne vorher den Risikozuschlag über eine anonyme Risikovoranfrage abgeklärt zu haben! Es kommt definitiv nicht gut bei Krankenversicherungen an, wenn du auf die Frage, ob bei dir im Vorfeld bereits ein Krankenversicherungsantrag abgelehnt wurde, mit »Ja« antworten musst!

 

BUTTER BEI DIE FISCHE _____

Wie hoch ist der RISIKOZUSCHLAG bei Asthma?

Meistens ist der Risikozuschlag bei allergischem Asthma geringer als bei Asthma bronchiale. Es macht Sinn, dass du dich im Vorfeld bei deinem jetzigen Arzt erkundigst, nach welcher Diagnose er in der Vergangenheit (in den letzten 3 Jahren ambulant/ in den letzten 5 Jahren stationär) bei deiner aktuellen Krankenversicherung abgerechnet hat. 

Überlege, wie regelmäßig die Asthmaanfälle bei dir auftreten. Vielleicht kam es ja bei dir noch gar nicht zu einem Asthmaanfall, weil du schon frühzeitig zum Spray gegriffen hast, sobald es im Hals angefangen hat zu kratzen und du so den Asthmaanfall verhindern konntest. 

All das sind Informationen, die wir brauchen, um für dich den geringsten Risikozuschlag herausholen zu können. 

In der Regel schwankt der Risikozuschlag allerdings bei den einzelnen Krankenversicherungen, die dir Versicherungsschutz bieten möchten, zwischen 23 und 68 Prozent.

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BEISPIEL EINES ZUFRIEDENEN KUNDEN!

Welche private Krankenversicherung ist die günstigste mit Asthma?

Timo (männlich, 30 Jahre alt, keine Kinder, nicht verheiratet, Beihilfe NRW, 50 Prozent Beihilfe) vergleicht im Internet – z.B. bei KV-FUX – die Beiträge und Leistungen von privaten Krankenversicherungen.

So sehen Timo’s Favoriten aus, die er sich aus Tests auf Grundlage des Beitrages und der Leistungen ausgesucht hat. Das Asthma ist noch nicht berücksichtigt!

ASTHMA IST NICHT BERÜCKSICHTIGT!

Orangia

Preis-/Leistungs-Sieger
247,15 Monatlich
  • Günstiger Beitrag
  • Viele Lücken
  • Gut in Tests
Günstig!

Blueberry

Testsieger
266,22 Monatlich
  • Noch günstig
  • Gute Leistungen
  • Auch gut in Tests
Testsieger

Luxoria

Komfort-Tarif
323,82 Monatlich
  • Top Leistungen
  • Höherer Beitrag
  • In Tests weniger gut
TopLeistung

 

OHNE DEN RISIKOZUSCHLAG FÜR ASTHMA ZU KENNEN…

Ohne den Risikozuschlag für Asthma zu kennen, hätte Timo vermutlich den günstigsten Tarif im Test abgeschlossen. Er hätte für die knapp 20 Euro weniger einige Leistungslücken in Kauf genommen. Und den Komfort-Tarif, der sogar 76 Euro mehr kosten sollte, den wollte er ehrlich gesagt nicht wirklich abschließen. Warum auch? Bis auf das Asthma ist er ja jung und kerngesund. Heute ist ihm  ein geringerer Beitrag wichtiger, als Top-Leistungen in ein paar Jahren. 

Als Timo allerdings den Zuschlag von der Orangia erfahren hat, war der Beitrag plötzlich gar nicht mehr so günstig. Deshalb hat er sich nach seinem ersten Fehlversuch an uns gewendet. 

Ich habe eine anonyme Risikovoranfrage gestellt, zwei private Krankenversicherungen, die ich zusätzlich  angefragt hatten, haben abgelehnt.

Timo war im ersten Moment sogar ziemlich erschrocken. Er konnte sich vorher nicht vorstellen, dass die Ergebnisse so unterschiedlich ausfallen können.

Es zeigt sich immer wieder, dass gerade die besonders günstigen Tarife oft happige und überproportionale Risikozuschläge aufschlagen. 

Aber schauen wir uns das Ergebnis nach der Risikovoranfrage an:

DIESMAL IST ASTHMA BERÜCKSICHTIGT!

Orangia

Preis-/Leistungs-Sieger
343,42 Monatlich
  • Risikozuschlag 96,27 €
Günstig!

Blueberry

Testsieger
338,25 Monatlich
  • Risikozuschlag 72,03 €
Testsieger

Luxoria

Komfort-Tarif
366,72 Monatlich
  • Risikozuschlag 42,90 €
TopLeistung

 

WAS HAT SICH FÜR TIMO GEÄNDERT?

Der günstige Tarif mit den vielen Lücken (Billigtarifmerkmale) war plötzlich gar nicht mehr so interessant. Für Timo stand nach der Risikovoranfrage fest, dass ihm nur noch der gute Tarif reizte, der immer noch vergleichbar günstiger war, als der Komfort-Tarif. 

Allerdings kam er nun langsam ins Grübeln und er fragte sich, ob nun, da der Unterschied zwischen gut und einem echten Komfort-Tarif nur noch knapp 28 Euro im Monat ausmachte, er nicht vielleicht lieber gleich den besseren Tarif nehmen solle. 

Ich erklärte ihm die Unterschiede im Detail und auch die Beitragsentwicklung der beiden Tarife seid der Einführung zum 01.01.2013 (Einführung der heutigen Unisex-Tarife). 

Auch dieses Wissen hatten ihm die Tests und Internet-Vergleiche nicht vermittelt. Er verstand langsam die Unterschiede zwischen Billig- und Komfort-Tarife und traf am Ende eine ganz andere Entscheidung, als bei seiner ersten Recherche auf eigene Faust. 

 

WAS DU TUN SOLLTEST _____

Wie findest du die für dich BESTE private Krankenversicherung mit Asthma?

In dem du dir einen Profi suchst, der dir hilft. Ja, ich weiß, Versicherungsmenschen sind doof. Sie sind unbeliebt. Kein Mensch mag Versicherungsmenschen!

Versicherungsvermittler ist der am wenigsten geachtete Beruf in Deutschland. Ja, selbst eine Sexarbeiterin genießt ein höheres ansehen. Darum verstehen wir gut, dass ihr am liebsten alles selbst machen würdet. Aber gerade mit Vorerkrankungen, solltest du Abstand nehmen von Alleingängen und dir tatsächlich professionelle Hilfe suchen.

Ich mag auch keine Ärzte und ich gehe nur sehr ungern ins Krankenhaus. Trotzdem würde ich niemals auf die Idee kommen, bei Google nachzulesen, wie ich mich bei einem Herzinfarkt selbst operieren kann. Natürlich könnte ich es versuchen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht und ich die Selbst-OP nicht überlebe, ist groß. 

Bei der Wahl deiner privaten Krankenversicherung ist es ähnlich. Du musst dich zwar nicht selbst operieren, aber deine Krankenversicherung sollte doch später die Rechnung für den Spezialisten bezahlen, den du an dein Herz lässt, oder?

Trag dich in unserem gleich folgenden Kontaktformular ein und lass dir von uns helfen. Unsere Hilfe ist für dich vollkommen kostenlos! Wir sind auf deiner Seite und gemeinsam finden wir die für dich beste private Krankenversicherung!

 

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Bewertungen und Kundenstimmen

Dieser Artikel wurde am 04. Juni 2020 von Sven Höhne veröffentlicht

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