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Krankenversicherung

Was bedeutet es PRIVATPATIENT beim Arzt zu sein?

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Was bedeutet es Privatpatient beim Arzt zu sein?

Wenn du verbeamtet wirst und dich dann für die private Krankenversicherung entschieden hast, ändert sich Einiges. Du hast jetzt viel mehr Freiheiten, musst dich ab jetzt aber auch mehr kümmern. Warum das so ist, erfährst du in diesem Beitrag.

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Inhaltsverzeichnis

Gesetzlich Versicherte haben es einfacher

Als Kassenpatient ist alles noch vermeintlich einfach. Du gibst deine Gesundheitskarte ab und der Arzt weiß, was er dir verordnen darf und was nicht. Er kennt die Grenzen der Kassenleistung und wird dich informieren, wenn du etwas nicht auf Kasse bekommen kannst. Die Abrechnung mit deiner Krankenkasse läuft im Hintergrund und interessiert dich eigentlich nicht wirklich.

Für Privatversicherte gilt ein anderes System

Als Privatpatient ist das völlig anders. Bei jedem neuen Arzt wird zunächst der Behandlungsvertrag ausgefüllt und unterschrieben. Jetzt bist DU der Rechnungsempfänger und Schuldner des Rechnungsbetrages. DU musst den Arzt oder dessen Abrechnungsstelle direkt bezahlen. Das Geld, oder einen Teil davon, holst du dir später von deiner privaten Krankenversicherung und als Beamter zusätzlich von deiner Beihilfestelle zurück. Was du nicht erstattet bekommst, ist deine persönliche Selbstbeteiligung.

Die Einschränkungen der Kasse entfallen

Dafür entfallen jetzt als Privatpatient viele Einschränkungen, die für Kassenpatienten gelten. Das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 12 SGB V gilt für Privatpatienten nicht. Dein Arzt kann jetzt mehr als ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige Behandlungen anbieten. Du handelst mit dem Arzt deines Vertrauens, die für dich passende Behandlungsmethode und Medikamente aus. Wir nennen es Behandlungs- und Verordnungsfreiheit. Fast ohne Einschränkungen.

Eigenverantwortung übernehmen

Nur, wenn dein Arzt dir einen höheren Satz als üblich (siehe Behandlungsvertrag) berechnen will, wird nachverhandelt. Du kannst diese Honorarvereinbarung ablehnen. Willst du aber von einem anerkannten Spezialisten behandelt werden, kommen extra Kosten auf dich zu, die von einigen privaten Kassen und der Beihilfe nicht gedeckt sind.

Privatpatient zu sein, bedeutet also Eigenverantwortung zu übernehmen. Für Dich selbst und ggf. deine Familienangehörigen.

Unser Tipp

Du solltest genau abwägen, welche Lücken und Selbstbeteiligungen du in Kauf nehmen willst. Lass Dir niemals von Vertretern weismachen, in seinem Angebot sein alles drin. Diesen Tarif gibt es (noch) nicht. Lass Dich nicht von den ansehnlichen Prospekten und Werbeversprechen ablenken. Auch nicht von Siegeln und Testberichten. Frage gezielt nach den Einschränkungen und Lücken der Tarife. Wenn der Berater ausweicht oder du merkst, dass er sich gar nicht richtig auskennt (das kommt öfter vor, als man glauben möchte), suche Dir einen anderen. Am besten einen Spezialisten für private Krankenversicherung Beamte. Du kennst niemanden, auf den diese Beschreibung zutrifft? Doch, kennst du. Du liest gerade seinen Artikel!

Wir haben uns seit mehr als 20 Jahren auf Beamte und private Krankenversicherung spezialisiert und wir beraten Dich gerne!

Trage Dich einfach in unserem folgenden Kontaktformular ein und lass dich von uns beraten. Übrigens: Unsere Beratung ist für Dich kostenlos!

Liebe Grüße,
Micha von fairbeamtet.de

Dieser Artikel wurde am 21. März 2018 von Michael Buchholz veröffentlicht.

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