12 FATALE FEHLER BEIM ABSCHLUSS EINER PKV!!!

In wenigen Schritten zum

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Wenn du verbeamtet wirst und eine private Krankenversicherung (PKV) abschließen möchtest, kann viel schiefgehen. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du die häufigsten Fehler vermeidest und nachts ruhig schlafen kannst! Erfahre, was es wirklich mit den vermeidlichen Testsiegern, dem besten Preis-/Leistungsverhältnis und die günstigste PKV auf sich hat!

Die 12 schlimmsten Fehler, die Angehende Beamtenanwärter und Beamte auf der Suche nach der besten privaten Krankenversicherung machen:

1. Wähle deine PKV nach einem möglichst günstigen Beitrag aus!

Viele Anwärter und Beamte sind zur Verbeamtung noch sehr jung und meist ziemlich gesund. So gesünder jemand ist, desto mehr wert legt er i.d.R. darauf, dass der Beitrag so gering wie möglich ist.

Wer zahlt schon gerne viel Geld für etwas, was er aktuell noch gar nicht in groß Anspruch nimmt?

Hinzu kommt der Irrglaube, dass man später einfach in besseren Tarif switchen oder Zusatzleistungen dazubuchen kann. Was beim Telefonanbieter deines Vertrauens problemlos klappt: Einfach ein Paket mit mehr Datenvolumen zusätzlich buchen, geht bei einer privaten Krankenversicherung nämlich nicht! Jedenfalls nicht einfach so. Hier musst du erneut Gesundheitsfragen beantworten und nur, wenn du kerngesund bist, kannst du deinen Krankenversicherungs-schutz eventuell aufbessern.

Eine PKV trägt nämlich auch gegenüber der anderen Versicherten, des Versichertenkollektives Verantwortung.

Jetzt stell dir mal die Frage, wann du vermutlich auf die Idee kommen wirst, deinen Versicherungsschutz aufzustocken? Richtig, wenn du beim Arzt sitzt und er dir erklärt, dass er bei dir eine schlimme Diagnose festgestellt hat. 

Kaum zuhause, greifst du nun panisch nach dem Telefon und rufst bei deiner Krankenversicherung an. Bittest flehend um die Aufbesserung deines Krankenversicherungs-schutzes. Deine Krankenversicherung wird dir jetzt allerdings erklären, dass sie das aus den genannten Gründen nicht tun kann und du stellst mit entsetzen fest: Eine Versicherung versichert kein brennendes Haus!

Außerdem, wo im Herrgottsnamen steht eigentlich geschrieben, dass günstige Beiträge bei einer privaten Krankenversicherung das Nonplusultra sind?

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, warum du so denkst?

Du bist durch die Medien so konditioniert worden!

Wenn du den Fernseher anmachst, siehst du recht schnell diese lustige Familie. Der witzige Moppel – der zugegebener Maßen von der Statur gewisse Ähnlichkeiten zu mir hat – und erzählt seiner aufgebrezelten Tussi, dass sie dieses Jahr zweimal in den Urlaub fliegen können, weil sie durch das unabhängige Vergleichsportal – nennen wir es Chück25 – so viel Geld gespart hat. Dies ist ihm gelungen, weil er seine Versicherungen durch Chück25 optimiert und günstigere Tarife gefunden hat.

Zwei Werbespots später erzählt dir Mario Barth, dass wir alle zusammen jedes Jahr 30 Milliarden Euro aus dem Fenster ballern, weil wir zu viel für Strom und Versicherungen bezahlen. Aber durch Freddyfuchs – oder so ähnlich – können wir kinderleicht sparen.

Dann checkst du deine E-Mails, und oh wunder, eine verlockende Werbeanzeige verspricht dir, dass du bis zu 80 Prozent des Beitrags zu deiner Krankenversicherung sparen kannst und dafür sogar noch bessere Leistungen bekommst. Du musst nur auf den Link klicken und einen unabhängigen Vergleich anfordern.

Merkst du, worauf es hinausläuft? 

Die Medien erziehen dich zu einem Jünger der Geiz-ist-Geil-Fraktion! Du wirst darauf dressiert, immer wieder Vergleiche anzufordern und deine Versicherungen und Stromtarife zu optimieren.

Was dir allerdings niemand erzählt ist, dass das bei einer Krankenversicherung nicht gut ist. Warum?

Im Beitrag der PKV sind neben dem Anteil, der zur Deckung deiner ärztlichen Rechnungen benötigt wird, auch Alterungsrückstellungen mit eingerechnet. Besonders günstige Krankenversicherungen sparen oft genau an dieser Stelle und erkaufen sich günstige Beiträge durch niedrigere Alterungsrückstellungen. Die zweite Stellschraube an der Versicherungen drehen können sind die Leistungen. Günstige Beiträge bedeuten meist, dass viele Begrenzungen eingebaut sind. Für dich bedeutet das, dass du dir ganz oft einen günstigen Beitrag durch hohe Eigenanteile erkaufst.

Vereinfacht gesagt: Günstige PKV = geringere Alterungsrückstellungen dadurch später höhere Beitragsanpassungen und hohe Eigenanteile.

Willst du das wirklich?

Jetzt kommt aber das eigentliche Problem an der Sache. Wenn du dir ein billiges Handy kaufst, merkst du sehr schnell, wie gut es ist. Du merkst sofort, ob es flüssig läuft, die Kamera gute Bilder macht oder der Akku lange hält.

Und bei einer privaten Krankenversicherung, wann merkst du es? 

Meist erst Jahre später. Beim Abschluss bist du noch relativ gesund. Klar, sonst hätte die Versicherung dich ja nicht genommen. In den ersten Jahren hast du meist auch nur kleine Erkrankungen. Gripale Infekte, Mandelentzündung, vielleicht mal eine Krone oder eine Geburt. All diese Dinge zahlen beinahe alle privaten Krankenversicherungen. Aber erst, wenn du so richtig krank bist und eine teure Operation auf dich zukommt, erst dann merkst du, ob du vor 10, 20 oder 30 Jahren die richtige Entscheidung getroffen hast. Und erst, wenn die Beiträge im Alter immer stärker ansteigen, merkst du, ob deine Krankenversicherung genügend Alterungsrückstellungen einkalkuliert hat oder nicht. Genügend Alterungsrückstellungen bedeuten meist geringere Beitragsanpassungen im Alter.

Und 50 Euro monatlich, die du heute vielleicht weniger an Beitrag zahlen musst, können im Alter durchaus 400 Euro monatlich mehr bedeuten. Ach, dass willst du auch nicht? Dann mach nicht den Fehler, den viele machen. Guck nicht auf den Beitrag, den du heute zahlen musst, sondern Frage dich, wie teuer deine Krankenversicherung eventuell in 30, 40 oder 50 Jahren sein kann. Und such dir deine private Krankenversicherung nicht nach dem Preis aus, sondern nach der Leistung, die du gerne hättest, wenn du krank wärst!

2. Vergleichen ohne die eigene Gesundheit zu berücksichtigen!

Ein reiner Vergleich der Leistungen von privaten Krankenversicherungen bringt dir gar nichts!

Okay, es bringt den meisten Menschen gar nichts, denn die Beiträge, die ihr in einem Vergleichsrechner oder in einem Vergleichsportal seht, sind immer nur die Beiträge, die jemand bezahlen muss, der kerngesund ist. Spätestens, wenn ihr dann eine Krankenversicherung abschließen wollt, kommen die bösen Gesundheitsfragen und ihr müsst sprichwörtlich die Hosen runterlassen. Ihr werdet gefragt, wegen welcher Erkrankungen ihr in der Vergangenheit beim Arzt gewesen seid, ob ihr Operationen oder andere Krankenhausaufenthalte hattet, welche Medikamente ihr in den letzten Jahren eingenommen habt und welche Behandlungen aktuell angeraten sind bzw. ob ihr euch aktuell in einer laufenden Behandlung befindet. Nur die wenigsten können diese Fragen allesamt mit ›Nein‹ beantworten.

Die Mehrheit wird jedoch jetzt Vorerkrankungen angeben müssen! 

Heuschnupfen, Schilddrüsenunter-funktion, Schuppenflechte, Neurodermitis, ein Bandscheibenvorfall, Verspannungen, gelegentliche Rückenschmerzen, Übergewicht, Untergewicht, eine Skoliose… Ich könnte ewig so weitermachen und sicherlich etliche weitere Beschwerden aufzählen, die weitverbreitet sind und wegen der viele von euch in den letzten Jahren beim Arzt gewesen seid.

Ihr müsst wissen, jede Versicherung bewertet diese Vorerkrankungen anders. Manche Krankenversicherungen versichern euch mit einer Diagnose vielleicht ohne Erschwernis (das heißt, sie nehmen keinen Zuschlag), andere drücken euch evtl. einen Risikozuschlag aus Auge und wieder andere lehnen einen Versicherungsschutz sogar ab. Die eine Krankenversicherung nimmt vielleicht 80 Prozent Zuschlag und eine andere nur 10 Prozent. Auch die jeweiligen Abfragezeiträume unterscheiden sich bei allen Krankenversicherungen. Es kann sein, dass du bei einer Krankenversicherung eine Diagnose oder Behandlung angeben musst und bei einer anderen schon nicht mehr, weil der Abfragezeitraum kürzer ist. Das alles spiegelt sich in deinen Beiträgen ab, die du bei einer Krankenversicherung bezahlen musst. 

Versteht ihr, was das für euch heißt? 

Die Krankenversicherung, die vielleicht für deinen Kollegen die Beste war, muss nicht für dich die optimale Krankenversicherung sein. Dieses Wissen fehlt den meisten jedoch und deswegen schließen sie vorschnell eine Krankenversicherung ab, weil sie glauben, dass alle privaten Krankenversicherung zu dem gleichen Ergebnis kommen und die individuellen Risikozuschläge überall, bei jeder Krankenversicherung ähnlich ausfallen würden. Ein Profi klärt das für anonym für dich ab und prüft so, bei welcher Krankenversicherungen du für dich persönlich die wirklich besten Konditionen bekommst.

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3. »Viel hilft viel« oder beschäftige gleich mehrere Vermittler von Versicherungen gleichzeitig!

Ja, es gibt Menschen, die meinen, dass möglichst viele Vergleiche einzuholen die klügste Entscheidung ist. Deswegen holen sie sie sich nicht einen Vergleich, sondern beschäftigen ganz viele Versicherungsmenschen. In der Beratung kommt dann oft, »Ein anderer Vertreter hat mir aber die Xy empfohlen.«

Bei der Suche nach der passenden Krankenversicherung verhält es sich wie beim Kochen. Viele Köche verderben den Brei. Wenn du mehrere Versicherungsmenschen beauftragst und dir mehrere Vergleiche anforderst, passiert es nicht selten, dass die Versicherungsberater gegenseitig in Konkurrenz miteinander gehen.

Ein Beispiel:

Vertreter A bietet dir etwas an. Vertreter B bekommt das mit. Vielleicht hätte dir Vertreter B das gleiche Angebot gemacht, wie Vertreter A, aber da er nun ja weiß, das Vertreter A dir das Angebot schon früher gemacht hat und du womöglich bei Vertreter A die Krankenversicherung abschließen würdest, muss Vertreter B dir nun ein anderes Kaninchen aus dem Hut zaubern, und dir dieses schönreden, damit du am Ende bei B abschließt und nicht bei A.

Das muss nicht so kommen, passiert aber in der Praxis leider viel zu oft. Deswegen, such dir nur einen Menschen raus, bei dem dir dein Bauchgefühl sagt: Der ist der Richtige! Der Auserwählte. Der weiß, wovon er spricht und zieh die Sache mit ihm durch! Nur, wenn dein Bauchgefühl dir etwas anderes sagt und du Gefühl hast, dass der Mensch vielleicht doch nicht der richtige sein könnte, such dir jemand anderes.

4. Fall nicht auf zuckersüße »Bonbons« rein!

Bonbons und private Krankenversicherung? Nein, ich denke jetzt nicht an Karies!

Die privaten Krankenversicherungen buhlen um jeden Versicherten. Natürlich geht es wie immer im Leben um Geld. Der Markt um die Anwärter ist heiß umkämpft und es ist erschreckend, wie gut Krankenversicherungen ihre Schäfchen kennen.
Beamte sind treu. Sie wechseln ihre Krankenversicherung viel seltener als Kunden aus der freien Wirtschaft. Anwärter sind meist jung und unerfahren. Sie haben noch nicht so ein schlechtes Bild von Versicherungen. Also haben sich die privaten Krankenversicherungen tolle Lockmittel (Bonbons) einfallen lassen, um die Anwärter zu ködern.

Anwärter sind meist gesund und wie wir bei Fehler Nr. 1 bei der Auswahl einer PKV schon festgestellt haben, achten gesunde Personen in erster Linie auf den Beitrag und kranke Personen auf gute Leistungen. Diese Erkenntnis haben sich schlaue Versicherungen zu nutze gemacht und versuchen Anwärter durch besonders günstige Beiträge zu verführen. Ihr könnt davon ausgehen, dass diese Krankenversicherung das bewusst einkalkuliert haben und die Anwärterbeiträge zum Teil sponsern. Nach der Ausbildung holen die Krankenversicherungen sich das dann wieder zurück und die Angebote, die in der Ausbildung so verlockend gewesen sind, sind nach der Ausbildung dann oft nicht mehr ganz so verlockend oder günstig. Natürlich wechseln dann einige nochmal die Krankenversicherung, aber viele bleiben im Netz der Versicherung hängen.

Und weil Anwärter meist jung und gesund sind, gibt es noch ein zweites Lockmittel, was ebenfalls gut zieht. Die Beitragsrückerstattung (BRE). Etliche private Krankenversicherungen erstattet den Anwärtern bis zu 6 Monatsbeiträge (MB) zurück, wenn diese keine Rechnungen bei ihrer PKV einreichen. Einige Krankenversicherung legen sogar noch eine Schüppe drauf und erstatten sogar die Rechnungen für Vorsorgeuntersuchungen und die professionelle Zahnreinigung, plus die Beitragsrückerstattung. Voraussetzung, dass keine anderen Arztrechnungen eingereicht werden. Das rechnet sich gerade bei Frauen, die bereits in jungen Jahren neben der jährlichen zahnärztlichen Kontrolluntersuchung nach GKV-Programmen auch noch frauenärztliche Vorsorgeuntersuchungen haben. Bei uns Männern ist da ja i.d.R. erst mit Mitte 30 angeraten.

Nach der Ausbildung fallen die Bonbons dann weg. Deswegen ist es für einen Anwärter auch viel schwerer, Krankenversicherungen zu vergleichen. Er muss nicht nur prüfen, welche Leistungen bieten die unterschiedlichen PKV’s, sondern er muss auch noch überprüfen, was Lockmittel sind, die Verbeamtung auf Probe wegfallen.
Traurig ist, dass das böse Spiel der Krankenversicherungen aufgeht. Es ist wie bei einem Politiker. Gewählt wird der, der die tollsten Versprechungen macht. Derjenige, der ehrlich sagt, was wir machen müssten und wie teuer es für uns werden würde, geht als Verlierer nach Hause.

5. Das machen, was ALLE machen!

Krankenversicherungen zu vergleichen ist anstrengend und zeitintensiv. Es macht keinen Spaß und wenn wir ehrlich sind, haben wir nicht besonders viel Lust darauf. Es gibt doch bestimmt einen Weg, der leichter ist, oder? Natürlich, den gibt es doch immer! Wir fragen einfach Freunde, Bekannte oder Kollegen, wo die versichert sind und ob sie zufrieden mit ihrer Krankenversicherung sind. Wenn das so ist, versicherst du dich einfach auch dort. Der Plan klingt gut!

Aber wann weiß der Freund, der Bekannte oder der Kollege denn, ob er wirklich zufrieden mit seiner Krankenversicherung ist? Er merkt es erst, wenn er eine wirklich schlimme Erkrankung hat und die Krankenversicherung wirklich alle Rechnungen beglichen hat. Bis dahin muss die Krankenversicherung, mit Ausnahme ein paar Lappalien nicht viel mehr machen, als die Beiträge pünktlich vom Konto abbuchen und das bekommen sie alle hin. Aber, was ist, wenn die Krankenversicherung dann vielleicht doch nicht so gut ist, wie gedacht und dein Freund oder nocht schlimmer, du selbst, auf hohen Kosten sitzen bleibt? »Aber wenn ich mich da versichere, wo alle versichert sind, kann mir ja nichts passieren oder?«, werden wir dann häufig gefragt.

Die Antwort, die keiner hören möchte, »Nur weil dein Kollege bisher noch keinen Tumor, keinen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatte, bedeutet das, dass du deswegen niemals eine ernste Erkrankung haben wirst?«

Außerdem haben die älteren Kollegen, die die also eventuell sogar mitreden könnten, noch die alten Bisex-Tarife. Also ganz andere Tarife, als die, die ihr abschließt. Ihr schließt die 2013 eingeführten Unisex-Tarife ab. Neue Tarife mit oftmals ganz anderen Leistungen

Und nur, weil viele in einer Versicherung sind, ist die Versicherung deswegen automatisch gut, oder vielleicht sogar die Beste? 

Oder hat die Versicherung vielleicht einfach nur das beste Marketing, die tollsten Bonbons, oder die niedrigsten Beiträge? 

Schneidest du mit deinen Vorerkrankungen bei der Versicherung, wo alle sind, auch am besten ab, oder ist mit deinen Diagnosen in den jeweiligen Abfragezeiträumen vielleicht nicht eine andere Krankenversicherung für dich persönlich besser?

Unsere Empfehlung: Ein Maßanzug sitzt besser als ein Anzug von der Stange. Gerade bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung gilt es unzählige Dinge zu berücksichtigen. Wer das macht, was alle machen, macht es sich vielleicht einfach, erhält aber nicht automatisch das beste Ergebnis sich. Bei einer KFZ-Versicherung kann man vielleicht mal Dinge ausprobieren. Du kannst sie jedes Jahr aufs Neue wechseln und einen Fehler korrigieren. Eine private Krankenversicherung sollte aber im besten Fall ein Leben lang halten und jeder spätere Wechsel kostet dich Geld. Viel Geld! Der einfache Weg ist zwar bequem aber sicherlich nicht der Beste!

6. Ich will einen Berater vor Ort!

Auch dieser Irrglaube ist immer noch weit verbreitet. Was vielleicht bei einfachen Versicherungen wie private Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung oder einem Bausparvertrag noch funktionieren mag, ist bei der Suche nach einer privaten Krankenversicherung nicht wirklich hilfreich. Das Thema private Krankenversicherung – ich denke, du merkst das selbst langsam auch – ist so komplex, das die meisten normalen Versicherungsvertreter oder sogar Versicherungsmakler überfordert sind. Wenn jetzt noch die Beihilfe und das Beihilferecht ins Spiel kommen, wird die Luft bei vielen Versicherungsmenschen dünn. Trotzdem musst du dir im Klaren sein, dass sie dich vermutlich nicht an einen Experten verweisen werden. Die Provision hätten sie nämlich gerne selbst. Vermutlich werden sie auch mehr Ahnung von der privaten Krankenversicherung haben, wie du als Laie. Und vielleicht merkst du nicht einmal, dass du dich mit einem eigentlich Ahnungslosen unterhältst. Sei dir bewusst, die private Krankenversicherung ist die Königsklasse der Versicherungen. Im Fall der Fälle, wird dir der Stümper vor Ort nicht weiterhelfen können. Der Experte weiß i.d.R. hingegen ganz genau, was du im Fall der Fälle einbringen musst, damit deine Krankenversicherung zahlt. 

Ich vergleiche die private Krankenversicherung gerne das mit einem Herzchirurgen. Was meinst du, wie viele Herzchirurgen sich auf Herz-Operationen bei Säuglingen spezialisiert haben? Vielleicht eine Handvoll. Natürlich kannst du später bei deinem Neugeborenen die OP im Krankenhaus vor Ort durchführen lassen. Du kannst die Operation aber auch durch einen Spezialisten bei der Berliner Charité durchführen lassen. Was meinst du, bei wem die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass dein Kind die OP ohne Spätfolgen übersteht?

Unsere Meinung: Eine Haftpflichtversicherung kannst du vielleicht vor Ort abschließen, für die private Krankenversicherung solltest du dir jedoch einen Experten suchen.

7. Mir reicht das, was ich bisher in der GKV habe!

Wenn ich jedes Mal, wenn ich diesen Satz zu hören bekomme, 1,- Euro kriegen würde, müsste ich vermutlich schon längst nicht mehr arbeiten. 

Warum ist diese Denkweise so gefährlich? 

Weil du den Unterschied noch gar nicht kennst! Vermutlich zumindest, denn wenn du den Unterschied bereits können würdest, würdest du vermutlich nicht verbeamtet werden. Privatpatient sein, bedeutet eine Wahl zu haben. Natürlich ist das bei einer Erkältung relativ egal, zu welchem Arzt du gehst. Vermutlich wird dir in dem Fall jeder halbwegs fähige Mediziner die passenden Medikamente und ein paar Tage Ruhe verordnen können. Aber wie sieht es bei wirklich schwerwiegenden Erkrankungen aus? Einer, bei der du deine private Krankenversicherung wirklich mal in Anspruch nehmen musst? Eine Erkrankung, dessen Behandlung richtig teuer ist. Wo es Mediziner gibt, die vielleicht noch nie einen Patienten hatten, der diese Erkrankung hatte und Mediziner, die sich genau deswegen mit dieser Diagnose beschäftigt haben zu Experten auf ihrem Gebiet geworden sind. Häufig behandeln diese top ausgebildeten Mediziner nur Privatpatienten. Glaubst du ernsthaft, dass du dich in 10, 15 oder 20 Jahren noch ein dein Geschwätz von heute erinnern wirst? Nein! Niemals!

Du zahlst Beiträge für eine private Krankenversicherung und wenn du dann ins Krankenhaus zu dem super ausgebildeten Top-Mediziner gehst, wirst du – wie viele andere vor dir auch – sagen, »Ich bin privat krankenversichert! Mach mich wieder gesund! Koste es, was es wolle. Geld spielt keine Rolle!«

Und dann kommt das Böse erwachen. Nämlich genau dann, wenn du die Rechnungen bei deiner PKV einreichst und du ein paar Wochen später den Brief deiner Krankenversicherung öffnest, in dem geschrieben steht,

»Sehr geehrte(r) Herr/Frau Soundso, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie nur nach Regelleistungen versichert sind. Die wahlärztlichen Leistungen sind in Ihrem Krankenversicherungsschutz leider nicht mit inbegriffen. Deswegen tut es uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir die vorgelegten Rechnungen nicht begleichen werden.«

Solange wie du nur unter einem grippalen Infekt, einem Heuschnupfen, einer Schilddrüsenunterfunktion oder anderen Krankheiten leidest, die viele haben und die jeder Arzt kennt, solange wirst du davon überzeugt sein, dass dir die Leistungen auf Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung reichen. Wenn es dann aber richtig dick kommt, dann willst du deinen Dr. House und das kann teuer werden. Uns sind Fälle bekannt, bei denen Versicherte 60.000 Euro und mehr aus dem eigenen Portemonnaie zahlen durften.

Unser Tipp: Wenn du der Meinung bist, dir reichen die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in deiner privaten Krankenversicherung aus, dann Empfehlen  wir dir: kauf dir von dem gesparten Beitrag ein schönes Sparschwein. Jetzt müsst ihr nur noch brav jeden Monat 167,- Euro dort hineinschmeißen, dann habt ihr in 30 Jahren zumindest die eventuell anfallenden 60.000 Euro angespart.

Günstiger wäre es, jetzt nicht zu geizen und monatlich 30,- Euro mehr in eure private Krankenversicherung zu investieren. Mehr kostet es nämlich bei einen 30-jährigen Musterkunden, die privatärztlichen Leistungen mit einzuschließen.

8. Brille und Zahnersatz sind mir besonders wichtig!

Ein Satz, bei dem ich am liebsten jedes Mal mit dem Kopf auf die Tischplatte donnern möchte, wenn ich ihn gesagt bekomme… 

Ihr könnt da nichts für, ihr wisst es ja noch nicht besser. Viele sind bei der Verbeamtung – egal, ob Anwärter oder Beamter auf Probe – wie bereits erwähnt noch recht jung. Das hatten wir ja schon. Junge Menschen fragen erfahrenere Menschen (zum Beispiel die Eltern) um Rat.

»Du Papa, worauf muss ich eigentlich achten, wenn ich mich privat versichere?«

Die Eltern sind meist ebenfalls in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Sie überlegen kurz und antworten dann, »Mhmm… das meiste hat die gesetzliche Krankenversicherung bisher immer bezahlt, aber bei Brillen und bei Zahnersatz da wird es teuer Kind. Da musst du aufpassen! Brille und Zahnersatz sind wichtig!!!«

Ja, so ungefähr stelle ich es mir vor. Denn in der Tat antworten 9 von 10 Kunden, die wir beraten auf die Frage, »Was ist euch selbst bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung wichtig?«, eben immer wieder gleich: Brille und Zahnersatz.

Wir waren doch vorhin schon einmal beim Thema: Bonbons!?!

Was, wenn ich dir jetzt verrate, dass das fast alle privaten Krankenversicherungen auch wissen?

Was, wenn genau deshalb bei diesen 2 Leistungsmerkmalen (beinahe) alle privaten Krankenversicherungen super Leistungen bieten?

Was, wenn ich dir beweisen kann, dass selbst die schlechteste private Krankenversicherung an diesen Punkten 10 Mal besser ist, als die allerbeste gesetzliche Krankenversicherung?

Genau das ist der Grund, warum beinahe alle privaten Krankenversicherungen – egal, ob gut oder schlecht – die Kunden ködern und versichern können. Alle meistern sie die Hürde mit Bravour.

Könnte es vielleicht sein, dass wir zwei verschiedene Systeme vergleichen, die eigentlich gar nicht vergleichbar sind?

Könnte es sogar sein, dass die wirklich wichtigen Unterschiede und Dinge auf die du tatsächlich achten solltest, bei privaten Krankenversicherung an ganz anderen Stellen lauern, du sie aber nicht sie aber nicht sehen wirst, weil du falsch fokussiert bist? 

Wie kann ich dir das am leichtesten begreiflich machen…

Pass auf, ich hatte mal einen Audi. Dieser hatte ständig Probleme mit den Querlenkern. Jedes Jahr durfte ich 1.000 Euro in neue Querlenker investieren. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll und habe den Audi verkauft.

Kurz darauf habe ich einen Alfa Romeo gefunden, der mir auf Anhieb gefallen hat. Also habe ich den Händler gefragt, ob der Alfa Romeo auch ständig Probleme mit den Querlenkern hätte und der Händler sagte mir, dass er Sicht nicht daran erinnern könnte, dass einer seiner Kunden überhaupt schon einmal Probleme mit den Querlenkern gehabt hätte. Ich müsste mir also keine Sorgen machen.

Ein paar Wochen später bin ich mit dem neuen Auto zum ersten Mal in die Werkstatt meines Vertrauens gefahren. Stolz habe ich dem Mechaniker erzählt, dass ich nun endlich ein Auto habe, was mir keine Probleme mehr mit den Querlenkern bereitet. Mein Mechaniker hat laut angefangen zu lachen und mir erklärt, dass ich dafür auf den Motor aufpassen müsse. Bei Alfa Romeo kommt es häufig zu Motorschäden.

Etwas über ein Jahr später, die Garantie war gerade abgelaufen, machte der Alfa Romeo die Hufe hoch. Richtig. Motorschaden. Da ich ihn auf 3 Jahre finanziert hatte, bedeutete es einen auch nicht ganz unerheblichen finanziellen Schaden. Ich habe mich tierisch geärgert und mir geschworen, dass mir dieser Fehler so schnell nicht noch einmal passiert.

Und deswegen empfehle ich dir: Wenn du auf er Suche nach einer guten privaten Krankenversicherung bist, musst du auf die Dinge achten, bei denen es in der privaten Krankenversicherung oft zu Problemen kommt. Es bringt dir gar nichts, wenn du auf Punkte schaust, bei denen die gesetzliche Krankenversicherung schwächelt.

9. Ich habe studiert: Ich kann selbst vergleichen!

Hand aufs Herz: Keiner mag Versicherungsvertreter, -vermittler und/oder -makler. Versicherungsmenschen genießen in Deutschland das geringste Ansehen überhaupt. Selbst eine Prostituierte – nein, ich meine das nicht abfällig – wird in Deutschland mehr geschätzt, als ein Versicherungsfuzzi. Und es gibt genügend schwarze Schafe, die der Banken- und Versicherungsbranche diesen Ruf – nicht zu unrecht – eingebracht haben. Typische Glaubenssätze, wenn wir an Bänker und Versicherungsvertreter denken: Der will mir eh nur was aufschwatzen. Der geht erst wieder, wenn ich etwas abgeschlossen haben. Der empfiehlt mir sicherlich das, woran er am meisten verdient… 

Wen wundert es da, dass sich niemand einen Vertreter ins Haus holen möchte, obwohl es viele positive Ausnahmen gibt? Versicherungsmenschen, die ihren Job ernst nehmen und tatsächlich alles dafür geben, dass ihre Kunden gut abgesichert sind. Aber weil der Leumund der Versicherungsbranche so in Mitleidenschaft gezogen wurde, übernimmt man die Sache lieber selbst. 

Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich den Satz gehört haben, »Aber Herr Höhne, ich bin studiert! Ich habe mich bei Google eingelesen und bin in der Lage, allein eine gute Krankenversicherung zu finden!«

Versteht das nicht als Anmaßung, aber ich muss klar und deutlich widersprechen! Nein, ihr seid nicht in der Lage, euch als Laie selbst eine gute Krankenversicherung herauszusuchen. Selbst neue Kollegen, die schon bei einer privaten Krankenversicherung die Ausbildung gemacht haben, brauchen bei uns noch einmal locker ein, meistens sogar zwei Jahre, bis sie die Unterschiede wirklich verstehen und begreifen, was manche Verklausulierung in der Praxis bedeutet. Jede Woche bekommen wir Anrufe von hilfesuchenden Menschen, die sich damals selbst eine PKV ausgesucht haben, nun krank geworden sind und jetzt, wo die Kosten explodieren, merken, dass ihre Krankenversicherung doch nicht so gut ist, wie sie damals gedacht haben. 

Das Ergebnis: Die Krankenversicherung bezahlt nicht oder nur einen geringen Anteil. Es drohen beachtliche Eigenanteile (Selbstbehalte).

Niemand, der bei Google nachgelesen hat, wie eine Operation am Herzen durchgeführt wird, würde auf die Idee kommen, zu sagen, »Gib mir mal das Skalpell, ich übernehme die OP jetzt selbst!« Wieso traut ihr euch das aber bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung zu, die vielleicht irgendwann die Kosten für den Herz-Spezialisten übernehmen muss?

Unser Tipp: Überschätze dich nicht! Versicherungen sind echt gut darin, schlechte Dinge so zu verklausulieren, dass sie nach tollen Sachen klingen! Lass dich von einem Profi beraten!

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10. Vergiss nicht das Ungleichgewicht in deiner PKV!

Jetzt denkst du sicherlich: Ungleichgewicht, wieso Ungleichgewicht? 

Als Beamtenanwärter oder Beamter hast du einen Anspruch auf Beihilfe. Das heißt, dass die Beihilfe einen prozentualen Anteil deiner Arztrechnungen übernimmt und den Rest übernimmt die PKV. Deswegen wird die Krankenversicherung bei einem Beamten auch Restkostenversicherung genannt. I.d.R. kürzt die Beihilfe mehr als die private Krankenversicherung. Darum: Ungleichgewicht.  Wenn du dich nun also für eine richtig gute private Krankenversicherung entschieden hast, kannst du davon ausgehen, dass die Leistungen der Beihilfe schlechter sind. Die Beihilfe hat genau wie viele schlechtere private Krankenversicherung viele Begrenzungen. Je besser also deine private Krankenversicherung ist, desto größer wird das Ungleichgewicht zur Erstattung der Beihilfe. Dafür bietet die PKV einen Beihilfeergänzungstarif an. Laien machen auch hier wieder Fehler und glauben, dass der Beihilfeergänzungstarif bei allen Krankenversicherungen gleich gut ist. Dem ist aber nicht so. Meistens kann man davon ausgehen, dass je besser die private Krankenversicherung ist und desto weniger Begrenzung durch die Versicherung in den Vertrag eingebaut wurden, desto mehr übernimmt auch der Beihilfeergänzungstarif und desto kleiner wird das Ungleichgewicht. Eine gute private Krankenversicherung mit einem guten Beihilfeergänzungstarif wertet deinen Versicherungsschutz also auf und übernimmt die Kosten, die deine Beihilfe nicht übernimmt. Eine schlechte private Krankenversicherung mit vielen versteckten Kürzungen macht sich oft das Gegenteil zunutze und benutzt beihilfebedingte Formulierungen der Begrenzung, um die eigenen Leistungen zu schmälern. 

Merke dir: Eine gute Krankenversicherung mit einem guten Beihilfeergänzungstarif bedeuten geringe Selbstbehalte (Eigenanteile) und eine schlechte Krankenversicherung mit einem schlechten Beihilfeergänzungstarif bedeuten hohe Selbstbehalte!

11. Ich entscheide mich für den Testsieger!

Es gibt unzählige Tests zur PKV. Stiftung Warentest – Finanztest, Focus Money, Ökotest, Morgen & Morgen und Assekurata sind nur 5 von ganz vielen. 

Wieder habt ihr die Wahl zwischen dem schmierigen, nervigen, geldgeilen Versicherungshai, der nur an seine Provision denkt, oder der renommierten Testzeitschrift. Die Entscheidung fällt vermeidlich einfach. Sieger ist im Regelfall die Testzeitschrift.

Die Krux an der Geschichte, wisst ihr, nach welchen Kriterien getestet wurde?

 

Sind diese Tests wirklich neutral, oder verdienen die Tester eventuell Geld mit den Testsiegeln?

Und berücksichtigt ein Test deine persönlichen Vorerkrankungen? Nein!

Viele Firmen, die private Krankenversicherungen testen, finanzieren sich durch den Verkauf der Testsiegel. Private Krankenversicherungen kaufen die Lizenz bzw. Werberechte für das Testsiegel und dürfen es zu Werbezwecken benutzen. Je mehr Krankenversicherungen gut abschneiden, desto mehr Krankenversicherungen bezahlen einen einen Batzen Geld für das Testsiegel. Die Testfirmen haben ein finanzielles Interesse daran, dass möglichst viele Krankenversicherung sehr gut abschneiden. 

Testsiegel werden von PKV's genutzt, um Kunden das nötige Vertrauen zu schenken, dass sie für einen Abschluss einer Versicherung brauchen.

Quelle: www.HUK24.de

Debeka nutzt des Auszeichnung des Finanztest, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen

Quelle: www.Debeka.de

 

Außerdem kennen die privaten Krankenversicherungen die Kriterien, nach denen getestet wird, ganz genau. Kannst du dir vorstellen, dass Krankenversicherungen in den letzten Jahrzehnten dazugelernt haben und ihre Tarife testoptimiert haben? Viele Tarife sind so entwickelt worden, dass sie die Wünsche der Tester erfüllen. Die negativen Dinge werden an den Stellen versteckt, wo die Tester nicht hinschauen. Autofahrer wissen, was ein »Toter Winkel« ist. Sagen wir es mal so. Auch bei der privaten Krankenversicherung gibt es – was Tests angeht – so einen toten Winkel. Begrenzungen, Leistungsdefizite und andere Schweinereien verstecken die PKV Anbieter genau dort. Und, da deine gesundheitliche Vorgeschichte im Test nicht berücksichtigt ist, bringt dir ein Test ohnehin nicht viel. Die vermeidlichen Testsieger sind eben maximal auch nur für diejenigen Testsieger, die in den letzten 10 Jahren keinen Arzt gesehen haben. Allen anderen bringt ein Test rein gar nichts! Sie sollten ohnehin von einem Experten prüfen lassen, bei welcher PKV sie mit ihren Diagnosen die besten Konditionen bekommen.

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12. Ich will die PKV mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis!

Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wer auf diesen Bullshit gekommen ist, eine private Krankenversicherung nach dem besten Preis-/Leistungsverhältnis auszusuchen! 

Natürlich, ist nicht jede PKV die teuer ist auch automatisch gut. Und nicht jede PKV die günstig ist, per se schlecht. Aber, eine Bewertung der privaten Krankenversicherung nach dem besten Preis-/Leistungsverhältnis taugt nicht!

Ich möchte euch das an einem Beispiel verdeutlichen:

Stell dir vor, jemand klingelt an deine Tür und bietet dir eine schusssichere Weste an. Auf die Frage, was sie denn kosten soll, sagt dieser Jemand, dass du sie für den Spotpreis von 10.000 Euro bekommst. Du wirst dir kurz Gedanken machen und abwägen, wie groß das Risiko ist, dass du hier in Deutschland auf offener Straße angeschossen wirst. Und aller Voraussicht nach kommst du zu dem Entschluss, dass das Preis-/Leistungsverhältnis nicht gut ist und die schusssichere Weste nicht brauchst! Du wirst sie nicht kaufen!

Jetzt stell dir die gleiche Situation vor, nur mit dem Unterschied, dass du nicht in Deutschland lebst, sondern mit 10 Männern in Afghanistan in einer Reihe aufgestellt vor einer Mauer stehst. 10 Soldaten richten ihre Gewehrläufe auf dich und werden in 2 Minuten abdrücken. Ändert das die Situation? 

Vermutlich, ja! 

Plötzlich ist das Preis-/Leistungsverhältnis richtig gut. 10.000 Euro dafür, dass du weiterleben darfst, klingt doch nach einem mehr als einen fairen Preis und nach einem bombastischen Preis-/Leistungsverhältnis, oder?

Und nun benutz mal deinen Computer, dein Tablet oder dein Smartphone und google, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, im Laufe deines Lebens Krebs zu bekommen. Ich bin mal frech und Spoiler ein bisschen…

Google wird gefragt, wie hoch das Risiko ist an Krebs zu erkranken

Das Risiko liegt bei Männern über 50 Prozent. Und bei Frauen aktuell bei 43 Prozent. Jeder zweite Mensch wird im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose bekommen. Erschreckend, oder?

Krebserkrankungen treten allerdings bei älteren Menschen viel häufiger auf, als bei jüngeren Menschen. Statistisch gesehen erkrankt von 1.000 Männern im Alter von 35 nur 1 Mann bis zu seinem 45. Lebensjahr an Prostatakrebs. Bei 65-jährigen sind es bereits 54 von 1.000 Männern, die in den nächsten 10 Jahren an Prostatakrebs erkranken.

Wenn du dir eine Krankenversicherung aussuchst, wirst du dir deshalb vermutlich eher darüber Gedanken machen, ob deine Medikamente bezahlt werden. Deine normalen Arztrechnungen, wenn du mal einen grippalen Infekt hast. Ob die Entbindungen übernommen wird, wenn du schwanger bist. Vielleicht auch, ob die Krone bezahlt wird, wenn du das erste Mal Zahnersatz brauchst. All diese Behandlungen decken Krankenversicherungen, die nach einem guten Preis-/Leistungsverhältnis bewertet werden auch ab. 

Die Krebserkrankung, von der wir nun wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass auch du davon betroffen sein wirst, bei 50 Prozent liegt, die liegt noch so weit in der Ferne, dass du dir darüber keinen Kopf machst. Aber genau diese schweren Erkrankungen und die modernen Behandlungsmethoden, die über dein Leben oder dein Sterben entscheiden werden, die ist in dem Tarif mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnissen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit inbegriffen. Denn die besseren, moderneren Methoden werden meist von Spezialisten durchgeführt. Von Koryphäen auf ihrem Gebiet. Diese Menschen rechnen oft auch deutlich über den Höchstsätzen der Gebührendordnung für Ärzte (GOÄ) ab.

Stiftung Warentest – Finanztest hat die privaten Krankenversicherungen zum Beispiel nach dem besten Preis-/Leistungsverhältnis bewertet.

Von den 5 besten privaten Krankenversicherungen nach der Bewertung von Finanztest, übernimmt nur 1 PKV die Rechnungen, die den 3,5-fachen-Höchstsatz der Gebührenordnung im stationären Bereich überschreiten. Wenn du also deine private Krankenversicherung nach dem besten Preis-/Leistungsverhältnis aussuchst, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass du auf hohen Kosten sitzen zu bleibst, bei 80 Prozent. 

Hättest du das gedacht?

Übrigens, der preisliche Unterschied, zwischen einem wirklich guten Komfort-Tarif und einer dieser Krankenversicherung, die das beste Preis-/Leistungsverhältnis haben, machen bei einem Beamten i.d.R. weniger als 50 Euro im Monat aus.

50 Euro im Monat für eine schutzsichere Weste, die dir den Arsch retten wird, bei einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, dass du sie brauchen wirst, sind nicht viel, oder? 

Denk mal drüber nach!

So, jetzt bist du hoffentlich ein bisschen besser informiert und findest die richtige private Krankenversicherung, die zu dir und deinen Vorstellungen passt!

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Füllt einfach das Kontaktformular aus und wir melden uns bei dir, versprochen!

UNSERE EMPFEHLUNG!

Erst einmal erhältst du meinen Lob und Anerkennung. Du hast meinen Artikel bis zum Ende gelesen. Allein das zeigt mir, dass du das Thema ernst nimmst und das unterscheidet dich schon von vielen!

Hast du gemerkt, wie umfangreich das Thema private Krankenversicherung ist? 

Wie viele Dinge du beachten musst? 

Dein Gesundheitszustand und deine ärztlichen Behandlungen in den letzten Jahren spielen eine wirklich wichtige Rolle. Es gibt viele versteckte und verklausulierte Kürzungen. Tests helfen dir nicht und bringen dich nicht weiter. Unabhängig sind sie oft auch nicht. Und im Fall der Fälle kann es richtig teuer werden. Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken liegt bei 50 Prozent. Das Risiko, dass du dir alleine die falsche private Krankenversicherung aussuchst, die dich im Regen stehen und einen großen Teil der Rechnung selbst bezahlen lässt, liegt bei 80 Prozent. 

Nein, du musst jetzt keine Angst haben. In der gesetzlichen Krankenversicherung ist es auch nicht besser. Im Gegenteil, wenn ich dir da erzählen würde, welche Lawine in der GKV auf dich zukommt, würdest du noch mehr Panik bekommen. 

Die private Krankenversicherung ist gut. Ich halte die private Krankenversicherung sogar für das bessere und fairere Gesundheitssystem! Aber, du kannst auf dem Weg zur richtigen PKV viel falsch machen. Geh kein Risiko ein. Lass dir von einem Profi helfen! 

Wir helfen dir gern! Sprich uns an: Wir beißen nicht! 

Du musst nur das Kontaktformular ausfüllen und wir melden uns bei dir, versprochen!

 

Ich hoffe, dir hat mein Artikel die Augen geöffnet. Wenn ja, dürft ihr ihn gerne bei Facebook, Twitter oder Instagram teilen und euren Freunden, Bekannten und Kollegen ebenfalls die Augen öffnen. 

Liebe Grüße und bis bald, euer

Sven von fairbeamtet.de

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Sven Höhne, fairbeamtet.de, fairbeamtet, unser Team, Berater

Dieser Artikel wurde am 06. November 2019 von Sven Höhne geschrieben

 

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