7 gravierende Denkfehler, warum du keine BU/DU brauchst
In diesem Artikel liefern wir dir die 7 häufigsten BU/DU Denkfehler, warum du keine Berufs- oder Dienstunfähigkeitsversicherung brauchst.

7 Learnings aus dem Artikel:
Fehler Nr. 1: „Ich bin doch gesund!“
Du führst einen gesunden Lebenswandel, wirst selten krank und strotzt nur so vor Energie und Gesundheit? Es erscheint dir unsinnig, monatlich Geld für eine Versicherung auszugeben, die du womöglich nie benötigen wirst? Du lebst nach dem Motto „Krank werden immer nur die anderen“?
Die Gründe für eine eintretende Berufsunfähigkeit können vielfältig sein und jeden zu jeder Zeit unerwartet treffen – unabhängig von Alter oder Lebenswandel. Bereits wenn die ersten Wehwehchen auftreten, wird es immer schwieriger, eine gute Absicherung zu finden. Auch psychische Erkrankungen (sogenannte F-Diagnosen) spielen in unserer schnelllebigen und stressigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Wenn erst medizinische Diagnosen vorliegen, besteht das Risiko, dass die betroffenen Bereiche großflächig aus der Versicherung ausgeschlossen werden oder Anbieter dir ganz die Tür vor der Nase zuschlagen. Worst-Case-Szenario: Du bist beispielsweise wegen einer „Kleinigkeit“ wie Bluthochdruck in Behandlung und möchtest jetzt eine Versicherung abschließen. Nun kann es bereits passieren, dass die Versicherung den Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen komplett ausschließt und dann z. B. im Falle eines Herzinfarktes nicht mehr greift. Hier gilt es, rechtzeitig zu handeln! Der beste Zeitpunkt, eine Versicherung abzuschließen, ist also genau dann, wenn du noch top gesund bist.
Fehler Nr. 2: „Der Staat sichert mich im Fall der Fälle schon ab!“
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Leider ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du im Ernstfall finanziell aus der Staatskasse ausreichend versorgt wirst, verschwindend gering. Um die volle staatliche Erwerbsminderungsrente zu bekommen, musst Du „den Kopf unter dem Arm tragen“. Darüber hinaus reicht diese Rente kaum aus, um über die Runden zu kommen. Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente liegt unter 1.000 € monatlich. Egal, ob Ost oder West. Egal, ob Mann oder Frau. Beamte haben es da schon etwas besser. Aber auch hier greift die Absicherung erst nach 5 Jahren Wartezeit und bei gleichzeitiger Verbeamtung auf Lebenszeit – vorher fallen auch Staatsdiener durch das soziale Raster. Später bekommen Beamte eine Mindestversorgung von ca. 1.600 € brutto. Das genügt vielleicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken, aber mehr auch nicht. Aus diesen Gründen sollte sich jeder Berufstätige unbedingt zusätzlich privat gegen Berufs-/Dienstunfähigkeit absichern.
Fehler Nr. 3: „Das hat noch Zeit …“
Eine möglicherweise eintretende Berufs- oder Dienstunfähigkeit ist für dich hypothetische Zukunftsmusik und es besteht aktuell kein Anlass, davon auszugehen, dass du eine Absicherung in diesem Bereich benötigen könntest? Du gehst davon aus, dass du immer noch handeln kannst, wenn das Thema akut ist? Prävention ist hier das Zauberwort! Auch hier gilt wieder: Der beste Zeitpunkt für die Absicherung ist, wenn es noch nicht „brennt“!
Möglicherweise packt dich auch die „Aufschieberitis“ und du findest nie die Zeit und die Motivation, um dich mit diesem (zugegebenermaßen) komplexen Thema zu beschäftigen. In seine Zukunft zu investieren, sollte auf jeden Fall Priorität haben! Wenn es dir zu aufwendig oder zu stressig ist, dich mit diesem Thema zu befassen, kannst du diese Aufgabe auch an einen Berater deines Vertrauens abgeben.
Vielleicht bist du aber auch ein Sparfuchs und willst dir noch eine Weile die Beiträge sparen. Doch hier liegt ein fataler Denkfehler vor! Du sparst letztlich gar nichts. Die Versicherung benötigt für deine Absicherung eine bestimmte Prämie. Diese wird auf die Laufzeit der Versicherungsdauer verteilt. Bei einer langen Versicherungsdauer ist die Durchschnittsprämie geringer und bei kürzerer Dauer dementsprechend höher. Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt abschließt, zahlst du insgesamt monatlich, also deutlich mehr. Sollte sich darüber hinaus in der Zwischenzeit noch dein Gesundheitszustand verschlechtert haben, so schlägt sich das zusätzlich in höheren Beiträgen nieder. Sich früh um eine Absicherung zu kümmern, bringt also finanzielle Vorteile mit sich.
Ablauf der Online-Beratung bei fairbeamtet.de

Fehler Nr. 4: „Eine DU-Versicherung ist viel zu teuer!“
Oft stellen sich Verbraucher folgende Frage: Kann ich mir diese Versicherung überhaupt leisten? Die Frage ist allerdings falsch gestellt. Sie muss richtig lauten: Kann ich es mir leisten, auf diese Versicherung zu verzichten? Den meisten Menschen ist nicht ganz klar, um welche Summen es hier eigentlich geht. Erlauben wir uns mal den Spaß und jonglieren rein hypothetisch mit ein paar Zahlen, um Dein Lebenszeiteinkommen zu überschlagen: Monatliches Brutto multipliziert mit Monaten pro Jahr, hochgerechnet auf die verbleibenden Jahre bis zur Rente/Pension. Beispiel:
Wert deiner Arbeitskraft:
4.000 € brutto x 12 Monate x 30 Jahre = 1.440.000 €
Angenommen, du könntest deinen Beruf bereits in jungen Jahren nicht mehr ausüben und müsstest regulär noch 40 Jahre arbeiten. In diesem Fall liegt man schon bei 1.920.000 €.
Das muss man erst mal sacken lassen. Hast du das auch unterschätzt? Um diese Summen geht es. Nicht um die monatliche Rente, die im Angebot oder im Versicherungsvertrag steht. Du musst die Relation sehen, um die Höhe der Absicherung nicht zu unterschätzen. Ein beliebtes Mittel zur Erklärung ist die Geschichte mit der Gelddruckmaschine im Keller – falls du nicht zufällig eine Gelddruckmaschine zur Hand hast, brauchst du eine andere Absicherung!
Fehler Nr. 5: „Ein Bekannter hat gesagt …“
Jemand aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis oder deiner Familie ist überzeugt, dass man diese Versicherung gar nicht benötigt. Möglicherweise trifft das auf diese Person tatsächlich zu. Vielleicht ist diese Person derart vermögend, dass sie gar keine finanziellen Engpässe bei Berufsunfähigkeit zu befürchten hat. Solch einen Luxus haben jedoch sehr wenige. Vielleicht hat sich diese Person mit dem Thema auch gar nicht näher auseinandergesetzt und erteilt jetzt Ratschläge basierend auf gefährlichem Halbwissen. Eventuell sind ihr auch die Wichtigkeit dieser Versicherung und die möglichen Konsequenzen ohne Absicherung nicht bewusst. Es ist nur menschlich, dass nicht jede Person in jedem Fachgebiet Experte sein kann. Schließlich gibt es Fachleute, welche dazu kompetent und umfassend beraten können. Merke: Andere können dir die Entscheidung nicht abnehmen. Du musst dich selbst informieren und handeln. Hinterher kannst du immer noch entscheiden, ob das Angebot für dich infrage kommt.
Fehler Nr. 6: „Ich habe eine Unfallversicherung!“
Klingt erst mal gut. Gerade, weil in den Policen oft sehr hohe Summen bei Invalidität ausgewiesen werden. Bei näherem Hinsehen musst du jedoch feststellen, dass einige Hürden für die hohen Leistungen zu nehmen sind. Die Maximalleistungen werden bei 100 % Invalidität gezahlt. Das kommt vor, wird jedoch in den meisten Fällen nicht annähernd erreicht. Ein Großteil der Unfälle geht glimpflich aus. Für eine bleibende Invalidität und entsprechende Zahlungen reicht das nicht. Um überhaupt eine Leistung zu bekommen, muss klar und eindeutig ein Unfall zugrunde liegen. Das wird nach dem PAUKE-Begriff festgelegt. Plötzlich, von außen unfreiwillig auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zur Gesundheitsschädigung führt.
Allerdings führen Unfälle nur zu einem winzig kleinen Prozentsatz zur Berufsunfähigkeit. (siehe Grafik Morgen&Morgen) Über 90 Prozent der Ursachen für Berufsunfähigkeit haben mit Unfällen nix zu tun. Hier greift daher die Unfallversicherung nicht. Du bekommst kein Geld.
Eine Unfallversicherung kann eine Ergänzung der Berufsunfähigkeitsversicherung sein. Sie kann sie jedoch nicht ersetzen!
So bewerten uns unsere Kunden
Fehler Nr. 7: „Meine Familie kann mich finanziell auffangen!“
Dieses Argument ist weitverbreitet. Dabei stellt sich die Frage: Hast du diesen Vorschlag bereits mit deinen Eltern oder Familienmitgliedern besprochen?
Du erinnerst dich hoffentlich an unsere kleine Beispielrechnung aus Punkt 4. Es geht nicht darum, dir jeden Monat gönnerhaft einen Fünfziger zuzustecken – wir reden hier über die Jahre von rund 1,5 Millionen Euro.
Der Weg führt geradewegs zurück ins Hotel Mama. Deine Familie wäre bestimmt begeistert, deine kompletten Lebenshaltungskosten bis ins Rentenalter zu tragen. Mal abgesehen davon, dass das schlicht und einfach für 90 % der Bevölkerung finanziell nicht leistbar ist: Möchtest du wirklich deine Unabhängigkeit so leichtfertig aufs Spiel setzen und zu einer Belastung für deine Familie werden?
Fazit: Wer die typischen Denkfehler bei BU & DU ignoriert, zahlt später drauf – und zwar richtig!
Ob Lehrer, Referendar oder frisch verbeamtet: Viele verlassen sich auf gefährliches Halbwissen und unterschätzen, wie wichtig eine durchdachte Berufsunfähigkeitsversicherung oder echte Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte wirklich ist. Die richtige DU-Klausel, die passende Absicherung schon als Beamter auf Widerruf – all das entscheidet darüber, ob du im Ernstfall abgesichert bist oder im Regen stehst.
Du willst keine Fallstricke, sondern klare Antworten? Dann trag dich jetzt ins Kontaktformular ein – wir bringen Licht ins BU/DU-Dickicht. Kostenlos, unabhängig, und auf Augenhöhe. Keine Denkfehler. Keine leeren Versprechen. Nur Beratung, die dir wirklich nützt und dich vorm Pfandflaschen sammeln schützt!
Liebe Grüße dein Team
von fairbeamtet.de

Artikel von
Sven Höhne
Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.
Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.
Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.