Private Krankenversicherung
für Beamte

Wie viel kostet eine Private Krankenversicherung für Beamte?BeihilfebemessungssätzeVor- und Nachteile von GKV und PKVVergleiche & TestsPKV mit VorerkrankungenWelche privaten Krankenversicherung sind für Beamte am besten?Wie hoch sind die PKV Beiträge im Alter?

Michael Buchholz - Geschäftsführer und PKV-Experte bei fairbeamtet.de
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Der fairbeamtet.de PKV-Beitragsrechner für Beamte und Beamtenanwärter

Du möchtest wissen, wie viel eine private Krankenversicherung (PKV) für dich als angehender Beamtenanwärter bzw. Beamter kostet? Mit unserem fairbeamtet.de PKV Beitragsrechner für Anwärter und Beamte erfährst du es in nur 3 Klicks!

Eine freigestellte 3D-Maskottchenfigur von fairbeamtet.de mit Brille und Bart, die als Taschenrechner verkleidet ist. Auf dem Display steht „RECHNER“, darunter sind Tasten wie bei einem Calculator zu sehen. Symbolbild für BMI-Rechner, Beitrgasrechner und Vergleichsrechner.

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Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Beamte?

PKV-Kosten für Beamtenanwärter:
(Auszubildende/Referendare):

Je nach Eintrittsalter, Beihilfebemessungssatz und Gesundheitszustand (bei Vertragsabschluss) betragen die Kosten einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter (auch bekannt als Beamte auf Widerruf):

Je nach Eintrittsalter, Beihilfebemessungssatz und Gesundheitszustand (bei Vertragsabschluss) betragen die Kosten einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter (auch bekannt als Beamte auf Widerruf):

Und in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wie hoch wäre da dein Beitrag?

Mit einem Anwärterbezügen von 1.733,28 € brutto (Stand: 01.02.2025) zahlst du in der gesetzlichen Krankenversicherung:

  • Ohne pauschale Beihilfe (z. B. in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz): ca. 320–345 €/mtl. – komplett selbst finanziert.
  • Mit Anspruch auf pauschale Beihilfe (z. B. in Hamburg, Berlin, Sachsen): ca. 160–172 €/mtl. – das Land übernimmt 50 % deiner monatlichen Kosten

Klingt fair, aber: Du verzichtest auf echte Wahlfreiheit, bekommst lediglich die verbleibenden Kosten erstattet und bleibst dauerhaft in der gesetzlichen Krankenkasse. Einmal GKV, immer GKV – keine Chance mehr, dich später privat abzusichern.

PKV-Kosten für Beamte:

Für Beamte auf Probe, auf Zeit oder Lebenszeit:

Ein Beamter mit Eintrittsalter 30 zahlt in der PKV:

  • Basis-Tarif ab 130,20 Euro/mtl.
  • Standard-Tarif ab 187,97 Euro/mtl.
  • Top-Tarif ab 206,73 Euro/mtl.

Und wie sieht’s in der GKV aus?

Mit einem Bruttogehalt von ca. 5.051,74 € (Besoldungsgruppe A13, Stufe 1) liegst du bei:

  • Ohne pauschale Beihilfe: ca. 995 €/mtl. – volle Kosten übernehmen, keine Hilfe vom Dienstherrn.
  • Mit pauschaler Beihilfe (z. B. Thüringen, Bremen, Sachsen): ca. 498 €/mtl. – der Dienstherr übernimmt 50 % deiner Beiträge.

Dafür aber kein Chefarzt, keine freie Arztwahl, kein Einzelzimmer. Und der Weg zurück in die PKV? Geschlossen.

Ablauf der Online-Beratung bei fairbeamtet.de

  • Unsere Online-Beratung – Bequem von zu Hause
  • 100% kostenlos & unverbindlich
  • Unabhängig von einzelnen Versicherern
  • Echte Experten: Über 30 Jahre PKV- & BU-Erfahrung
PKV Online-Beratung. Berufsunfähigkeitsversicherung Online-Beratung. Dienstunfähigkeitsversicherung Online Beratung. Ein*e Beamter*in liegt auf dem Boden. Sie hat ein InEar-Headset in den Ohren und lässt sich gerade online beraten. Vor ihr liegt ein Laptop und ein Handy. Auf dem Handy sieht man, dass sie ein Telefonat führt. Die Beamtin ist kein echter Mensch, sondern wird als Funko Pop ähnliche Figur dargestellt.

Was beeinflusst den Beitrag zur privaten Krankenversicherung?

Eintrittsalter

Das Eintrittsalter ist das Alter, in dem du dich privat krankenversicherst. Dein Eintrittsalter errechnet sich ganz einfach:

Jahr der Verbeamtung – Jahr deiner Geburt = Eintrittsalter

Je jünger du einsteigst, desto günstiger dein Beitrag zur privaten Krankenversicherung (PKV).

Gesundheits­­zu­stand

Die Beiträge in Vergleichen oder Angeboten der PKV, sind immer die Beiträge für eine kerngesunde Person. Im Antrag stellt die PKV Gesundheitsfragen. Je nachdem, welche Vorerkrankungen du hast, erhebt die Gesellschaft bei Abschluss für diverse Vorerkrankungen Risikozuschläge. Bei schlimmen Diagnosen kannst du dir sogar eine Ablehnung einfangen. Heißt: Die Versicherung versichert dich nicht.

Im Artikel Private Krankenversicherung mit Vorerkrankungen zeigen wir die bei häufig vorkommenden Diagnosen, wie hoch die Risikozuschläge ungefähr ausfallen und, ob die Versicherung deinen Antrag evtl. ablehnen wird oder nicht.

Leistungen

In der PKV stellst du dir deinen Versicherungsschutz selbst zusammen. Je mehr Leistungen, desto höher fällt i.d.R. der Beitrag aus.

Vorsicht bei besonders günstigen Tarifen:
Besonders günstige Tarife bieten meist eher schlechte Leistungen und bilden zusätzlich oft weniger Alterungsrückstellungen. Das kann zu hohen Beiträgen im Alter führen.

Altersrück­­stell­ungen

In der PKV werden für dich Alterungsrückstellungen gebildet: Du zahlst anfangs mehr Beitrag, als du tatsächlich an Kosten verursachst, und diese Rücklagen finanzieren deine höheren Gesundheitskosten im Alter. Wegen steigender Lebenserwartung, Inflation und medizinischem Fortschritt müssen die Beiträge jedoch immer wieder angepasst werden.

Beamtenstatus

Status: Beamtenanwärter oder Referendar

Beamtenanwärter und Referendare bekommen bis zum 35. Lebensjahr (einige Gesellschaften sogar bis zum 40. Lebensjahr) meist stark vergünstigte Ausbildungstarife. In den Ausbildungstarifen werden i.d.R. noch keine Alterungsrückstellungen gebildet. Das reduziert den Beitrag ca. um die Hälfte oder mehr.

Status: Beamter (auf Probe / Lebenszeit)

Beamte auf Probe, Zeit oder Lebenszeit zahlen den regulären Beitrag inkl. Alterungsrückstellungen. Mit den Alterungsrückstellungen werden deine steigenden Gesundheitskosten im Alter finanziert.

Bemessungssatz

Je höher dein Bemessungssatz ist (30, 50, 70 oder 80 Prozent), desto geringer wird der Beitrag in deiner Restkostenversicherung (PKV).

In unserem Artikel: Beihilfe Bemessungssätze haben wir sämtliche Beihilfebemssungssätze für alle Bundesländer und der Bundesbeihilfe aufgeführt.

Müssen Beamte ihre Kinder in der privaten Krankenversicherung mitversichern?

Nicht immer – aber manchmal schon.

Wenn du …

  • über der Versicherungspflichtgrenze verdienst (aktuell 77.400 € brutto jährlich) und
  • mehr verdienst als dein gesetzlich versicherter Partner,

… dann musst du deine Kinder privat krankenversichern. Auch wenn dein Partner ebenfalls privat versichert ist, müssen die Kids mit in deine PKV.

Ausnahme: Hessen. Dort wird das Kind automatisch familienversichert, wenn ein Elternteil GKV-versichert ist – selbst wenn du privat bist.

Was kostet die private Krankenversicherung für Kinder von Beamten?

In den meisten Bundesländern haben Kinder einen Beihilfeanspruch von 80 Prozent. Du musst also nur 20 Prozent der Kosten abdecken.

Das kostet dich:

  • ca. 38 € bis 65 € monatlich – je nach Anbieter, Tarif und Zusatzleistungen
  • deutlich weniger als eine eigenständige GKV-Mitgliedschaft

Und dein Kind ist damit im Ernstfall besser abgesichert – Stichwort: Chefarzt, Einzelzimmer, Zahnbehandlung de luxe.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um die PKV abzuschließen?

Je früher, desto besser – denn:

  • Dein aktueller Gesundheitszustand zählt
  • Dein Eintrittsalter bleibt (versicherungstechnisch) fix
  • Du sicherst dir günstigere Beiträge durch Kinder-Tarife oder Ausbildungstarife
  • Du hast langfristig stabile Kosten trotz medizinischem Fortschritt

Und: Bei vielen Vorerkrankungen bekommst du später entweder einen saftigen Risikozuschlag oder wirst ganz abgelehnt.

Für viele Beamte sinnvoll – für einige sogar alternativlos

Die PKV für Beamte ist oft nicht nur günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung, sondern auch leistungsstärker.

Mit der richtigen Planung zahlst du:

  • weniger als in der gesetzlichen Krankenkasse
  • bist dauerhaft besser abgesichert
  • und sicherst dir im Ernstfall das, was du und deine Familie verdienen: Top-Leistung statt Mindeststandard

PKV für Beamte in der Pension: Warum du im Ruhestand meist günstiger fährst

Mit der Pensionierung verändert sich auch dein Beihilfesatz – und das meist zu deinem Vorteil. Für Beamtinnen und Beamte in den meisten Bundesländern erhöht sich der Beihilfeanspruch auf 70 %. Das bedeutet: Deine private Krankenversicherung (PKV) muss ab dann nur noch 30 % der restlichen Kosten abdecken. Für dich heißt das in der Regel: Der Beitrag für Beamte im Ruhestand sinkt spürbar.

Ein weiterer Vorteil: Die über viele Jahre angesparten Alterungsrückstellungen in der PKV wirken im Ruhestand entlastend. Sie helfen dabei, Beiträge auch im höheren Alter stabil zu halten – unabhängig von steigenden Gesundheitskosten.

Anders als in der gesetzlichen Krankenkasse bleibt dein Beitrag zur PKV in der Pension unabhängig von deinen Einkünften. Zusätzliche Einnahmen wie Miete, Betriebsrenten oder Kapitalerträge haben keinen Einfluss auf deinen PKV-Beitrag.

Wichtig für Beamte in Sachsen und Hessen: In diesen beiden Bundesländern bleibt der Beihilfesatz auch im Ruhestand bei 50 Prozent. Du musst also weiterhin 50 % der Krankheitskosten privat absichern.

Unser Tipp für dich:

Beitragsrechner oder Vergleichsportale wie Check24 und Co. sind nützlich, um sich einen ersten Richtwert zu holen, wie teuer eine private Krankenversicherung ungefähr sein könnte. Vergiss aber bitte nicht: Der Beitrag richtet sich vor allem nach deinem Gesundheitszustand!

Laien suchen sich oft zuerst eine private Krankenversicherung (PKV) aus und beantworten die Gesundheitsfragen erst bei Antragstellung. Bei mehr als der Hälfte der angehenden Beamten erhebt die Gesellschaft dann wegen der Vorerkrankung(en) einen individuellen Zuschlag (Risikozuschlag) oder lehnt den Antrag im schlimmsten Fall sogar ab.

Risikozuschläge fallen im Regelfall von Gesellschaft zu Gesellschaft bei den gleichen Vorerkrankungen unterschiedlich aus. Die Unterschiede sind teilweise gravierend. Es gibt Vorerkrankungen, bei denen manche private Krankenversicherungen Risikozuschläge von bis zu 80 Prozent verlangen, wohingegen andere PKVs bei den gleichen Vorerkrankungen gar keinen Zuschlag erheben.

Profis arbeiten anders. Ein Experte klärt zuerst mit dir ab, welche Leistungen dir wichtig sind, sucht dann die passenden Tarife für dich heraus, die deine Wünsche und Vorgaben erfüllen, prüft dann mit einer anonymen Risikovoranfrage, welche private Krankenversicherung – die deinen Anforderungen entspricht – dir persönlich das beste Angebot macht. So findest du wirklich die beste private Krankenversicherung (PKV) für dich!

Wir, die Experten von fairbeamtet.de, helfen dir gern die passende private Krankenversicherung (PKV) zu finden. Und das Beste ist: Unsere Beratung ist für dich 100 Prozent kostenlos!

Trage dich jetzt in unser Kontaktformular ein und lass dich von einem unserer Experten beraten.

Liebe Grüße dein
Sven von fairbeamtet.de

Sven Höhne. Geschäftsführer und PKV-Experte von fairbeamtet.de

Artikel von

Sven Höhne

Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.

Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.

Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.