Private Krankenversicherung mit Migräne
Private Krankenversicherung mit Migräne: Wie gehen PKVs mit Migräne bei Antragsstellung um? Vom Risikozuschlag bis zur Ablehnung ist alles drin. Welche Privaten Krankenversicherungen wie damit umgehen und wie hoch Risikozuschläge bei welchem Versicherer ungefähr ausfallen, verraten wir dir in diesem tollen Beitrag.

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Migräne & Beamtenstatus: Ein teurer Kopfschmerz?
Wusstest du schon? Migräne kann bei der privaten Krankenversicherung für Beamte zu spürbaren Risikozuschlägen führen – je nach Ausprägung und Häufigkeit.
Was viele nicht wissen:
Hier erfährst du, warum das so ist – und worauf du achten musst.
Erläuterungen zur Migräne
Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa 12 bis 14 Prozent der weiblichen Bevölkerung, und 6 bis 8 Prozent der Männer, leiden unter den anfallsartigen Kopfschmerzen.
Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung muss die Gesellschaft wissen, wie regelmäßig die Schübe bei dir auftreten. Es macht bei einigen Krankenversicherungen durchaus einen Unterschied, ob du mehrmals pro Monat Anfälle hast oder nur 2 bis 3 Mal pro Jahr. Es ist auch wichtig, wie du behandelt wirst und welche Therapien in den letzten Jahren bei dir ausprobiert / durchgeführt wurden.
Andere Gesellschaften interessiert das weniger. Der ICD-Code reicht oft, um den Risikozuschlag zu ermitteln.
Je nach persönlicher Ausprägung kann die eine oder andere Variante für dich von Vorteil sein.
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Wie hoch wird der Risikozuschlag?
Bei einer normalen Migräne liegen die Risikozuschläge erfahrungsgemäß zwischen 0 und 50 Prozent. Das bedeutet, ein Durchschnitts-Beamter (männlich, 30 Jahren alt, keine Kinder) bei einer Krankenversicherung muss locker bis zu ca. 150 Euro pro Monat mehr bezahlen, wenn er sich die falsche Krankenversicherung ausgesucht hat.
Hätte er einen Experten zur Hilfe genommen, hätte er im Laufe seines Lebens mehr als 90.000 Euro sparen können, und hier sind die kommenden Beitragsanpassungen der Krankenversicherung noch nicht einmal berücksichtigt.
Du merkst, es könnte sich durchaus für dich lohnen, sich von einem unserer Experten beraten zu lassen.
Sonderfall: Migräne mit Aura
Solltest du – wie 10 bis 15 Prozent der anderen Betroffenen – unter Migräne mit Aura, einer Sonderform der Migräne leiden, wird es noch schwieriger. Häufig wird Migräne mit Aura auch als klassische Migräne bezeichnet. Bei der Migräne mit Aura kommt es vor den Kopfschmerzen zu Sehstörungen oder anderen Ausfall-Erscheinungen. Meist dauern diese Symptome ungefähr 15 bis 30 Minuten an.
Viele Krankenversicherungen lehnen Anträge von Personen, die unter Migräne mit Aura leiden, sogar komplett ab und bieten dir, wenn überhaupt, nur Versicherungsschutz im Rahmen der Öffnungsaktion an. Vorsicht: Die Öffnungsaktion ist eine tolle Sache, für angehende Beamte, die nicht zu normalen Bedingungen versicherbar sind. Da du über den Kontrahierungszwang i. d. R. nicht alle Tarifbausteine abschließen kannst, führt das meistens zu gravierenden Lücken im Versicherungsschutz. Bedeutet: Unter Umständen kann es für dich teuer werden.
Andere Krankenversicherungen versichern Beamte mit Migräne mit Aura teilweise zu normalen Bedingungen, mit einem Risikozuschlag von sogar nur 15 Prozent. Also 15 Prozent weniger als über die Öffnungsklausel, in der es im Normalfall einen pauschalen Zuschlag in Höhe von 30 Prozent gibt.
So bewerten uns unsere Kunden
Unser Rat:
Die Öffnungsklausel sollte nur als LETZTES MITTEL gezogen werden, wenn dich wirklich keine PKV zu normalen Bedingungen krankenversichern möchte. Ich gehe davon aus, dass das nur selten der Fall sein wird und einer unserer Experten eine bessere Alternative für dich findet. Probier es aus, letztendlich kannst du, mit UNS an deiner Seite, nur GEWINNEN!
Liebe Grüße dein
Team von fairbeamtet.de
Weitere Vorerkrankungen mit Risikozuschlägen etc.
Schnelle Antworten zu den top Fragen
Die häufigsten Fragen (FAQs) zur PKV mit Migräne
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen. Wenn deine Frage hier nicht dabei ist, melde dich einfach direkt bei uns.
Ja, durchaus. Migräne ist kein automatischer Ablehnungsgrund, aber die Häufigkeit deiner Anfälle macht einen riesigen Unterschied. Wer nur 2 bis 3 Mal im Jahr einen Anfall hat, wird völlig anders bewertet als jemand, der mehrmals im Monat flachliegt. Manche Versicherer schauen sich das sehr genau an, anderen reicht der ICD-Code allein.
Ein erheblicher. Normale Migräne ohne Aura wird bei vielen Versicherern noch mit einem moderaten Zuschlag angenommen. Migräne mit Aura ist eine Sonderform, bei der vor den Kopfschmerzen Sehstörungen oder andere Ausfallerscheinungen auftreten. Viele PKVs lehnen dabei den Antrag komplett ab. Andere Versicherer nehmen Beamte mit Migräne mit Aura aber zu normalen Bedingungen auf, mit einem Zuschlag von nur 15 Prozent, also sogar günstiger als über die Öffnungsklausel.
Ja, aber nur wenn du aktiv wirst. Du brauchst ein ärztliches Attest, das belegt, dass du seit mindestens 3 bis 5 Jahren beschwerdefrei und medikamentenfrei bist. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht, und die PKV senkt den Zuschlag nie von alleine. Aber es lohnt sich, den Antrag zu stellen.
Bei normaler Migräne liegen die Zuschläge erfahrungsgemäß zwischen 0 und 50 Prozent. Konkret heißt das: Ein 30-jähriger Beamter kann locker bis zu 150 Euro pro Monat mehr zahlen, wenn er die falsche PKV wählt. Über ein Berufsleben gerechnet sind das schnell 90.000 Euro Unterschied, ohne kommende Beitragsanpassungen einzurechnen.
Nur als allerletztes Mittel. Die Öffnungsklausel garantiert die Aufnahme, aber du kannst über den Kontrahierungszwang oft nicht alle Tarifbausteine abschließen, was zu Lücken im Versicherungsschutz führt. Wer zuerst eine anonyme Risikovoranfrage macht, findet in vielen Fällen einen Versicherer mit besseren Konditionen als über die Öffnungsklausel.
Blind irgendwo einen Antrag stellen. Eine Ablehnung landet in der HIS-Datenbank der Versicherungswirtschaft, und andere PKVs können das sehen. Wer dann noch einen zweiten Antrag stellt, hat schon schlechtere Karten. Der richtige Weg ist immer die anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern gleichzeitig, ohne dass dein Name irgendwo auftaucht.
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Artikel von
Sven Höhne
Versicherungsmakler § 34d GewO. Mitgründer von fairbeamtet.de. Seit August 2000 in der Branche – erst Debeka, heute unabhängig.
Über 6.000 Beamte zur PKV und BU/DU beraten. 45 Google-Bewertungen – ausschließlich 5 Sterne. 500+ Top-Bewertungen bei Provenexpert.
Kein Verkaufsdruck. Keine leeren Versprechen. Du bekommst eine Empfehlung mit Begründung – bevor du unterschreibst.





