Private Krankenversicherung mit Hashimoto
Private Krankenversicherung mit Hashimoto abschließen: Welche PKV lehnt einen Antrag ab, wie hoch fallen die Risikozuschläge aus und wo hagelt es Ablehnungen?

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Was du über Hashimoto & PKV wissen musst
In diesem Artikel erfährst du, wie du trotz Hashimoto eine passende PKV findest – mit Strategie statt Risiko.
Was ist Hashimoto-Thyreoiditis?
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift und langfristig zerstört. Diese Erkrankung führt zu einer chronischen Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Schätzungen zufolge sind in Deutschland zwischen 4 und 8 Millionen Menschen betroffen. Die Symptome sind oft unspezifisch und werden leicht übersehen, was die Bedeutung einer genauen Diagnose und rechtzeitigen Behandlung unterstreicht.
Symptome und Diagnose von Hashimoto-Thyreoiditis
Zu den häufigsten Symptomen von Hashimoto-Thyreoiditis gehören:
- Müdigkeit
- Gewichtszunahme
- Depressive Verstimmungen
- Kälteempfindlichkeit
- Haarausfall
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Trockene Haut
- Muskel- und Gelenkschmerzen
Diese Symptome werden häufig als allgemeine gesundheitliche Beschwerden abgetan, was die Diagnosestellung erschwert. Eine genaue Diagnose erfordert Bluttests zur Überprüfung der Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4) und der Antikörper (Anti-TPO, Tg-Ak).
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Behandlung und Lebensqualität
Die Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis besteht meist in der lebenslangen Einnahme von Schilddrüsenhormonen, um den Hormonmangel auszugleichen. Eine frühzeitige und präzise Diagnose kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessern.
Ist eine private Krankenversicherung mit Hashimoto heutzutage leichter zu finden?
Früher war es eine echte Herausforderung, eine private Krankenversicherung (PKV) für Menschen mit Hashimoto zu finden. Aufgrund des potenziell hohen Behandlungsaufwands und der Risiken lehnten viele PKVs die Anträge ab. Besonders Angestellte und Selbständige hatten es schwer, während Beamte oft nur über die sogenannte Öffnungsklausel eine Versicherung fanden.
Die aktuelle Situation: Fortschritte und Möglichkeiten
Dank des medizinischen Fortschritts hat sich die Lage mittlerweile erheblich verbessert. Heute gibt es eine deutlich größere Auswahl an PKVs, die bereit sind, Menschen mit Hashimoto zu versichern. Dennoch ist Vorsicht geboten: Nicht jede Versicherung akzeptiert einen Antrag ohne Weiteres.
Hashimoto als weitverbreitete Volkskrankheit
Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung, betrifft schätzungsweise 4 bis 8 Millionen Menschen in Deutschland. Viele wissen nicht einmal von ihrer Erkrankung, da die Symptome oft als harmlose Schilddrüsenunterfunktion abgetan werden. Diese Unkenntnis kann bei der Suche nach einer geeigneten Versicherung zusätzliche Hürden schaffen.
So bewerten uns unsere Kunden
Wichtige Punkte zur Risikobewertung
- Risikozuschläge: Diese variieren je nach Versicherung und dem individuellen Gesundheitszustand. Normalerweise bewegen sie sich im Rahmen von 0 bis 30 Prozent.
- Knoten, Zysten und Struma: Das Vorhandensein solcher Formveränderungen kann die Risikobewertung beeinflussen und zu höheren Zuschlägen führen.
Unser Rat
Obwohl es mittlerweile durchaus Krankenversicherungen gibt, die Menschen mit Hashimoto zu akzeptablen Konditionen versichern, heißt das nicht, dass ihr jetzt zu einer x-beliebigen Krankenversicherung laufen und einen Antrag stellen solltet. Es gibt mehrere Krankenversicherungen, bei denen ihr euch schnell eine Ablehnung einfangen könnt. Dies kann zu einem Problem werden. Gesellschaften, die euch ansonsten versichert hätten, lehnen aufgrund der anderen Ablehnung ebenfalls ab. Grundlage, ist die HIS-Datei. Vorausgesetzt, dass keine Knoten, Zysten, Struma oder sonstige Formveränderungen vorliegen, bewegen sich die Risikozuschläge in einem Rahmen von 0 Prozent bis 30 Prozent.
Unser besonderer Service für euch
Wir prüfen kostenlos und anonym, bei welchen Krankenversicherungen ihr euch am günstigsten versichern könnt.
Das bedeutet, dass wir euch garantieren, dass keine Versicherung eure personenbezogenen Daten bekommt und euch durch die Risikovoranfrage keine Steine in den Weg gelegt werden!
Liebe Grüße euer
Sven von fairbeamtet.de
Weitere Vorerkrankungen mit Risikozuschlägen etc.
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Artikel von
Sven Höhne
Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.
Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.
Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.





