Billige PKV: Warum die verlockenden Online‑Angebote von Facebook, Instagram & Co. für Beamte zur Kostenfalle werden

Facebook, Instagram, TikTok, Google & Co. wissen, dass du Beamter und vermutlich privat versichert bist – und ködern dich mit scheinbar perfekten PKV-Angeboten.

Wie die Masche wirklich funktioniert und warum Beamte für diese „True-Crime-Geschäfte“ so lukrativ sind, liest du in diesem Artikel!

Comic-Dieb in schwarzer Maske hält ein Laptop und angelt mit einer Geldklammer unbemerkt Geldscheine aus der Hosentasche eines knienden Mannes – Symbolbild für Abzocke mit vermeintlich billigen PKV-Angeboten im Internet.
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So sieht Facebook Abzock-Werbung aus!

Ich rufe Facebook auf, um mal wieder zu schauen, was meine Community so treibt. Und dann wird diese Werbung in meiner Timeline eingeblendet.

So sieht Facebook-Abzock-Werbung aus!

Ich gucke genauer hin und denke „dreister geht es kaum noch!“

Screenshot Facebook-Abzock-Werbung

Offenbar kann ich …

  • zum Testsieger (was auch immer das bedeutet) wechseln,
  • dabei bis zu 80 % Beitrag sparen
  • und bekomme obendrein noch bis 1.800 Euro Beitragsrückerstattung im Jahr.

Also die beste private Krankenversicherung für nahezu nichts, oder?!

Mal im Ernst, keiner von euch glaubt dieser Werbung doch wirklich? Oder? ODER???

Aber sie wirkt!

Solche Botschaften bewirken unterschwellig, dass man prüfen sollte, was dahintersteckt. Auch wenn es die vollmundigen Versprechen vermutlich nicht geben wird, aber man denkt … „Vielleicht sind es ja nicht 80 %, aber 40 %, oder vielleicht 30 %. Es kostet ja nichts. Ich probiere es einfach mal aus!“

Und genau so sollen wir denken. Und wir klicken, landen auf einer hübschen Landingpage und tragen uns dort in ein Kontaktformular ein …

Hast du geklickt, bist du schon drauf reingefallen!

Hast du geglaubt, dass jetzt sofort oder kurz darauf dein Angebot per Mail kommt? Fehlanzeige. Deine Daten, der sogenannte Lead, werden verkauft. An einen Vertreter bzw. Vermittler für private Krankenversicherung. Der zahlt für solche Leads oft über 100 €. Pro Stück. Stell dir mal vor, der Vermittler kauft nun 10 oder 20 solcher Leads. Manche Vermittler kaufen sogar deutlich mehr. Kannst du dir vorstellen, dass er sein Geld zurückhaben möchte. Natürlich mit Zinsen. Er möchte schließlich etwas verdienen. Das klingt zwar böse, ist es auch, aber der Böse ist nicht der Vermittler. Der wird genauso getäuscht wie du! Den tatsächlich sind die vollmundigen Versprechen dieser Werbung nur in ganz seltenen Fällen umsetzbar. Darum geht es auch nicht. Es geht nur um das Geschäft mit deinen Daten.

Ablauf der Online-Beratung bei fairbeamtet.de

  • Unsere Online-Beratung – Bequem von zu Hause
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  • Echte Experten: Über 30 Jahre PKV- & BU-Erfahrung
PKV Online-Beratung. Berufsunfähigkeitsversicherung Online-Beratung. Dienstunfähigkeitsversicherung Online Beratung. Ein*e Beamter*in liegt auf dem Boden. Sie hat ein InEar-Headset in den Ohren und lässt sich gerade online beraten. Vor ihr liegt ein Laptop und ein Handy. Auf dem Handy sieht man, dass sie ein Telefonat führt. Die Beamtin ist kein echter Mensch, sondern wird als Funko Pop ähnliche Figur dargestellt.

Vorsicht: Betrügerische Anrufe im Namen der PKV

Wer ist betroffen?

Opfer dieser Anrufe sind oft ältere Versicherte, die durch steigende PKV-Beiträge unter Druck stehen, sowie Beamte mit begrenztem Wissen über die Funktionsweise ihrer Krankenversicherung. Auch Personen, die in ihrer PKV bereits länger verweilen, geraten ins Visier. Die Betrüger nutzen Unsicherheiten und die Komplexität des Versicherungssystems gezielt aus.

Wie läuft die Masche ab?

Die Anrufer behaupten, sie könnten sofortige Einsparungen bei den Beiträgen oder bessere Leistungen garantieren. Mit Angstszenarien wie „Ihr Tarif ist veraltet und teuer!“ oder „Dringende Anpassungen sind erforderlich, um massive Kosten zu vermeiden“ setzen sie ihre Opfer unter Druck. Einige Opfer berichten, dass ihnen sogar vorgegaukelt wurde, ihre aktuelle Versicherung stehe vor einer Beitragsexplosion oder Verlust wichtiger Leistungen. Besonders perfide: Es werden oft bereits bekannte Daten verwendet, um Vertrauen zu schaffen. Dies lässt vermuten, dass die Anrufer Zugang zu sensiblen Informationen haben, möglicherweise durch gekaufte Datensätze. Vielleicht hast du deine Daten selbst preisgegeben, durch aggressive Werbung bei Facebook!?

Die Konsequenzen solcher Betrugsversuche für Betroffene

Wer auf solche Anrufe hereinfällt, riskiert nicht nur finanzielle Nachteile, sondern auch den Verlust essenzieller PKV-Leistungen. In vielen Fällen werden Versicherte in günstigere Tarife gedrängt, die jedoch im Ernstfall unzureichende Leistungen bieten. Zudem können zusätzliche Kosten durch zweifelhafte Vermittlungsgebühren entstehen. Eine Rückkehr in den ursprünglichen Tarif ist nach einem Wechsel oft nur schwer oder gar nicht möglich, da neue Gesundheitsprüfungen anstehen und höhere Risikozuschläge drohen. Laut Berichten sind viele Opfer dieser Anrufe nach Vertragsabschluss auf sich allein gestellt und müssen mit den langfristigen Konsequenzen leben. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass einige der Betroffenen später erneut kontaktiert werden – diesmal mit dem Ziel, weitere Verträge abzuschließen oder zusätzliche Gebühren zu erheben. So schützt du dich:

  • Nicht auf unbekannte Nummern reagieren. Seriöse Anbieter kontaktieren dich nicht unangekündigt.
  • Keine Entscheidungen am Telefon treffen. Seriöse Beratungen erfolgen schriftlich und mit ausreichend Bedenkzeit.
  • Unabhängige Beratung nutzen. Experten wie fairbeamtet.de helfen dir, die richtige PKV zu finden – ohne versteckte Fallen oder Druck.

Unser Tipp

Trage dich bitte nicht voreilig aufgrund solcher Werbung irgendwo ein. Benutze einfach deinen gesunden Menschenverstand. Was so schön klingt, ist meist zu schön, um wahr zu sein. Und das gilt auch am Telefon. Falls du auf die Masche der Internetwerbung hereingefallen bist, ziehe deine Anfrage zurück und widerspreche der Verwendung deiner Daten. Sonst wirst du diese Leute nicht so leicht wieder los. Sie geben dem Berater meist 4 Wochen Vorsprung, damit er dich eintüten kann und dann wird das Werbefeuer auf dich eröffnet. Du wirst beinahe täglich mit Werbung bombardiert, egal ob mit E-Mails, im Internet oder auch am Telefon. Spare mit deiner KFZ Versicherung. Jetzt Traumurlaub zum Spottpreis. Neues Auto fast geschenkt. Und falls du jetzt denkst: Ihr habt ja auch ein Kontaktformular, in dem ich mich eintragen soll … stimmt! Haben wir! Aber ködern dich nicht mit dubiosen Versprechen. Im Gegenteil, wir möchten dich vor solchen Typen beschützen. Wir verkaufen deine Daten nicht an Dritte weiter. Du wirst nur von uns beraten. Keine falschen Versprechen. Keine Lockangebote. Schau dir einfach mal unsere Bewertungen an und was andere Kunden über uns sagen.

Wir hoffen, dir hat unser Artikel gefallen. Wenn ja, teile diesen Artikel, beschütze deine Familie, Freunde und Kollegen so vor unseriösen Angeboten.

Liebe Grüße euer Team
von fairbeamtet.de

Sven Höhne. Geschäftsführer und PKV-Experte von fairbeamtet.de

Artikel von

Sven Höhne

Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.

Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.

Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.