Berufsunfähigkeitsver-
sicherung mit Asthma
Berufsunfähigkeitsversicherung mit Asthma – denkst du, eine Absicherung ist unmöglich? In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du trotz Atemwegserkrankung Versicherungsschutz bekommst, welche Prüf-Hürden es gibt und welche DU-/BU-Strategien wirklich funktionieren.

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Abschluss einer BU mit Asthma – geht das?
Das musst du wissen
Die gute Nachricht vorweg: Ja, auch mit Asthma kannst du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen. Aber: Asthma wird von Versicherern als Vorerkrankung eingestuft. Das bedeutet, dass dein individuelles Risiko genau geprüft wird, bevor eine Entscheidung über Vertrag und Konditionen getroffen wird.
Damit du dir besser vorstellen kannst, wie die Versicherungen vorgehen, welche Möglichkeiten du hast und worauf du achten solltest, haben wir dir die wichtigsten Infos zusammengestellt.
Die verschiedenen Arten von Asthma und ihre Bedeutung für die BU
Diese Erkrankung kann in unterschiedlichen Formen auftreten, die bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) unterschiedlich bewertet werden. Hier ein Überblick:
Asthma bronchiale:
Dies ist die häufigste Form von Asthma und bezeichnet eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege. Sie führt zu verengten Bronchien, was Atemnot und Husten auslösen kann. Die Schwere der Symptome reicht von gelegentlichen Beschwerden bis hin zu häufigen, schwerwiegenden Anfällen. Langfristig kann unbehandeltes Asthma bronchiale zu dauerhaften Lungenschäden führen, was dann zu COPD führt. Mit der Diagnose COPD wird es nicht zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommen. Denn leider ist die Berufsunfähigkeit vorprogrammiert.
Allergisches Asthma:
Diese Form tritt häufig in Verbindung mit Allergien wie Heuschnupfen, Hausstaub- oder Tierhaarallergien auf. Die Symptome vom allergischem Asthma sind oft saisonal bedingt und lassen sich mit geeigneten Maßnahmen und Medikamenten gut kontrollieren.
Belastungsasthma:
Diese Art zeigt sich vor allem bei körperlicher Anstrengung, etwa beim Sport oder schwerer körperlicher Arbeit. Symptome treten meist nur in bestimmten Situationen auf und wird daher oft als weniger kritisch eingestuft, wenn es gut behandelbar ist.
Chronisch persistierendes Asthma:
Bei dieser Form sind die Beschwerden dauerhaft vorhanden, auch ohne spezifische Auslöser. Der Schweregrad und die Stabilität hängen stark von der Behandlung ab und spielen bei der Risikoeinschätzung der Versicherer eine zentrale Rolle.
Berufsbedingtes Asthma:
Diese Variante entsteht durch Schadstoffe, Allergene oder andere Reizstoffe am Arbeitsplatz. Besonders bei Berufen mit hoher Staub- oder Chemikalienbelastung ist diese Form von Asthma ein wichtiger Risikofaktor, da sie durch die Arbeitsumgebung verstärkt werden kann.
Infektbedingtes Asthma:
Dies tritt vor allem nach Atemwegsinfektionen auf. Sie ist oft vorübergehend, kann aber bei häufigen Infekten oder schlechter Genesung als Risikofaktor gewertet werden.
Wie du siehst, hat jede Form von Asthma ihre eigenen Herausforderungen und Folgen. Versicherungsgesellschaften bewerten diese individuell, abhängig von der Schwere und den langfristigen Risiken. Während leichte und gut behandelbare Formen oft weniger problematisch sind, können schwerwiegende oder unkontrollierte Varianten zu Risikozuschlägen oder Ausschlüssen führen.
Wenn du Asthma hast, ist es entscheidend, deine Symptome gut zu dokumentieren und dich professionell beraten zu lassen. Bei fairbeamtet.de helfen wir dir, die beste Absicherung zu finden – egal, welche Form der Erkrankung bei dir vorliegt!
Ablauf der Online-Beratung bei fairbeamtet.de

Wie bewerten Versicherer Asthma bei der BU?
Für die Gesellschaften spielen Schweregrad, Kontrolle der Erkrankung und mögliche Begleiterkrankungen eine große Rolle. Hier sind die Faktoren, die bei der Risikobewertung besonders wichtig sind:
1. Schweregrad
Leichtes, gut kontrolliertes Asthma wird oft weniger kritisch bewertet als Schweres mit häufigen Anfällen. Wenn du nur gelegentlich leichte Beschwerden hast, die mit einem Spray gut kontrolliert werden können, stehen deine Chancen für eine BU besser. Häufige oder schwere Symptome im Alltag gelten hingegen als Risikofaktor.
2. Behandlung und Kontrolle der Erkrankung
Ein entscheidender Punkt ist, wie stabil dein Gesundheitszustand ist. Die Versicherungen prüfen, ob du regelmäßig Medikamente wie Kortison-Sprays einsetzt und ob diese Wirkung zeigen. Lücken in der Therapie oder unregelmäßige Arztbesuche können negativ bewertet werden, da sie auf eine schlechtere Kontrolle der Erkrankung hindeuten.
3. Begleiterkrankungen
Wenn dein Asthma mit anderen Erkrankungen wie chronischen Allergien, Bronchitis oder Neurodermitis einhergeht, wird dies von Versicherern als zusätzliches Risiko betrachtet. Eine Kombination aus mehreren gesundheitlichen Einschränkungen kann sich somit negativ auf die Vertragskonditionen auswirken.
4. Häufigkeit von Anfällen und Klinikaufenthalten
Regelmäßige Asthmaanfälle oder Klinikaufenthalte in den letzten Jahren werden als Warnsignal angesehen. Diese deuten auf eine instabile Krankheitslage hin, was sich in Form von Risikozuschlägen oder sogar Ausschlüssen bestimmter Leistungen auswirken kann.
5. Berufsrisiko in Verbindung mit Asthma
Dein Beruf hat ebenfalls Einfluss auf die Risikobewertung. Arbeitest du in einer Umgebung mit starker Feinstaub-, Schadstoff- oder Pollenbelastung, könnte dies als zusätzlicher Risikofaktor gelten. In Berufen ohne diese Belastungen – wie Bürojobs – ist dies oft weniger problematisch.
Welche Möglichkeiten gibt es?
Auch wenn Asthma die Suche nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung erschwert, hast du verschiedene Optionen, dich dennoch abzusichern. Hier sind die wichtigsten Ansätze:
Individuelle Risikoprüfung
Nicht alle Versicherer bewerten diese Vorerkrankung gleich. Leichtes Asthma hat gute Chancen, akzeptiert zu werden, oft sogar ohne größere Einschränkungen. Bei schwereren Fällen sind jedoch Risikozuschlag oder Leistungsausschluss bestimmter Erkrankungen möglich. Hier lohnt sich ein gezielter Vergleich der Anbieter.
Anonyme Risikovoranfrage
Eine anonyme Risikovoranfrage ist eine clevere Möglichkeit, die Chancen auf einen Versicherungsschutz auszuloten, ohne dass ein negativer Eintrag in der Versicherungsakte entsteht. So kannst du unverbindlich prüfen, wie Versicherer dein Risiko bewerten, und die Anbieter vergleichen.
Spezielle Tarife oder Anbieter
Manche Versicherer sind auf chronische Erkrankungen spezialisiert
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Tipps für den Abschluss einer BU trotz Asthma
Damit du dich trotz Asthma in dem für dich besten Vertrag versichern kannst, haben wir einige praktische Tipps für dich zusammengestellt:
- Sei ehrlich
Alle Vorerkrankungen müssen wahrheitsgemäß in dem Fragebogen zur Gesundheitsprüfung beantwortet werden. Verschweigst du etwas, riskierst du, dass die Versicherung keine Leistung erbringt. Offenheit ist hier ein absolutes Muss. - Dokumentation ist das A und O
Sorge dafür, dass deine Behandlung ärztlich gut dokumentiert ist. Berichte deines Arztes, die belegen, dass dein Asthma stabil und gut kontrolliert ist, können deine Chancen auf bessere Bedingungen erhöhen. - Vergleich der Anbieter
Nicht alle Versicherer bewerten Asthma gleich. Ein unabhängiger Vergleich hilft dir, den Anbieter zu finden, der dir die beste Absicherung bietet. - Frühzeitig abschließen
Je jünger du bist, desto weniger gesundheitliche Einschränkungen hast du in der Regel. Das verbessert deine Chancen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne große Hürden – und oft auch zu günstigeren Konditionen.
Fazit
Auch mit Asthma ist es möglich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Der Schlüssel liegt in einer guten Vorbereitung, Ehrlichkeit und einem gezielten Vergleich der Anbieter. Wenn du Unterstützung brauchst, sind wir von fairbeamtet.de gerne für dich da. Gemeinsam finden wir die für dich passende Lösung, damit du optimal abgesichert bist.
Du möchtest dich kostenlos von einem unserer IHK zertifizierten BU/DU-Experten beraten lassen? Trage dich jetzt einfach in unserem Kontaktformular ein und sichere dir deine persönliche BU Online-Beratung.
Liebe Grüße dein Team
von fairbeamtet.de
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Artikel von
Sven Höhne
Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.
Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.
Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.


