Berufsunfähigkeitsversicherung mit Morbus Crohn
Du hast Morbus Crohn. Hast recherchiert. Endlich deine Berufsunfähigkeitsversicherung gefunden und willst den Antrag stellen ❯ Jetzt kommen die Gesundheitsfragen. Aber, wie geht der Versicherer mit Morbus Crohn um? Gibt’s einen Risikozuschlag? Gibt’s einen Leistungsausschluss? Oder fängst du dir vielleicht sogar eine Ablehnung ein?

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BU mit Morbus Crohn – 6 Fakten, die du kennen solltest:
Was genau ist Morbus Crohn?
Morbus Crohn ist eine nicht heilbare Erkrankung des Verdauungstrakts, die vor allem den Dünndarm, den Dickdarm oder beide betrifft. In schweren Fällen können auch andere Bereiche des Verdauungssystems in Mitleidenschaft gezogen werden. Typisch ist der schubweise Verlauf: Phasen mit starken Beschwerden wechseln sich mit symptomfreien Zeiten ab. Doch auch wenn die Symptome vorübergehend abklingen, ist die Krankheit nicht „ausgeheilt“.
Mögliche Ursachen von Morbus Crohn
Die genauen Auslöser der Krankheit sind bislang unklar, aber verschiedene Faktoren spielen eine Rolle:
- Genetische Veranlagung: Forscher haben über 70 Gene identifiziert, die mit der Erkrankung in Verbindung stehen.
- Umweltfaktoren: Lebensort, Hygienestandards und Lebensweise haben Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. Menschen in Städten oder Ländern mit höherem Entwicklungsstand scheinen anfälliger zu sein.
- Rauchen: Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko, an Morbus Crohn zu erkranken.
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Typische Symptome
Betroffene leiden häufig unter einer Vielzahl von Beschwerden, die den Alltag erheblich beeinträchtigen können:
- Durchfall: Häufig und oft mit Bauchschmerzen verbunden.
- Krampfartige Bauchschmerzen: Besonders während eines Krankheitsschubs.
- Fieber: Begleiterscheinung der Entzündungen.
- Gewichtsverlust und Nährstoffmangel: Durch die eingeschränkte Nährstoffaufnahme im Darm.
- Abgeschlagenheit: Chronische Müdigkeit gehört zu den häufigsten Beschwerden.
- Wachstumsstörungen bei Kindern: Besonders gravierend für junge Patienten.
Diese Symptome machen nicht nur das tägliche Leben schwierig, sondern können auch die Arbeitsfähigkeit erheblich einschränken – ein wesentlicher Aspekt bei der Beantragung einer BU.
Warum Morbus Crohn als Risikofaktor gilt
Für Versicherer bedeutet Morbus Crohn ein erhöhtes Risiko, da die Krankheit dauerhaft besteht und immer wieder zu Einschränkungen führen kann. In der Risikoprüfung wägen die Gesellschaften sorgfältig ab, ob und zu welchen Bedingungen sie dich versichern können. Eine mögliche Lösung ist ein Vertrag mit Risikozuschlag oder Ausschlussklauseln. Das bedeutet, dass die Versicherung entweder teurer wird oder bestimmte Leistungen, die mit der Krankheit in Verbindung stehen, ausgeschlossen werden.
Doch auch bei einer Ausschlussklausel bleibt der Schutz für alle anderen Krankheiten, die zur Berufsunfähigkeit führen können, bestehen – ein wichtiger Vorteil, den du nicht außer Acht lassen solltest.
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Die größten Herausforderungen beim BU-Antrag
Eine BU mit Morbus Crohn abzuschließen, ist anspruchsvoll. Versicherungsgesellschaften schauen bei chronischen Krankheiten genau hin, da diese oft in Schüben verlaufen und unvorhersehbar sind. Das macht es schwerer, eine faire Einschätzung zu bekommen. Die besten Chancen hast du, wenn deine Krankengeschichte stabil ist und du schubfrei lebst. Dabei kommt es vor allem auf folgende Aspekte an:
- Stabile Krankheitsverläufe nachweisen
Nutze ruhige Phasen in denen du keine extremen Beschwerden hast und belege dies durch Arztberichte und Behandlungsverläufe. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dir eine BU zu akzeptablen Konditionen angeboten wird. Versicherer bevorzugen Anträge von Menschen, die eine langfristige Stabilität nachweisen können, da dies das Risiko minimiert. - Sorgfältige Angaben zur Gesundheitsprüfung
Die Fragebögen mit den Gesundheitsfragen der Versicherungsgesellschaften sind umfassend und verlangen detaillierte Angaben zu deiner Krankheitsgeschichte. Selbst wenn du aktuell beschwerdefrei bist, solltest du alle vergangenen Schübe und Therapien genau dokumentieren und wahrheitsgemäß angeben. Deine Gesundheitshistorie sollte wirklich lückenlos sein, denn jede verschwiegene Behandlung könnte im Leistungsfall zum Problem werden, wenn der Versicherer irgendwann von den Vorerkrankungen erfährt. - Vorteile der anonymen Risikovoranfrage
Die anonyme Risikovoranfrage ist eine besonders empfehlenswerte Möglichkeit, um die Bedingungen und Reaktionen verschiedener Versicherer zu testen, ohne dass du abgelehnt wirst und diese Ablehnung in der HIS-Datei landet. Über einen Versicherungsmakler kannst du anonym prüfen lassen, welche Versicherer überhaupt für dich infrage kommen und unter welchen Konditionen sie dir eine Versicherung anbieten würden. - Optionen: Risikozuschläge und Ausschlüsse
Je nach Versicherungsgesellschaft kann es sein, dass dir eine BU mit einem sogenannten Risikozuschlag oder einem Leistungsausschluss angeboten wird. Ein Risikozuschlag bedeutet, dass deine monatlichen Beiträge höher ausfallen, um das höhere Risiko für die Versicherung abzudecken. Ein Leistungsausschluss hingegen bedeutet, dass dein Vertrag zwar alle anderen Gesundheitsrisiken abdeckt, jedoch nicht die speziellen Folgen der Diagnose Morbus Crohn. Auch wenn dies keine perfekte Absicherung ist, schützt sie dich zumindest in anderen Bereichen und das ist definitiv besser als keine Absicherung. - Ärztliche Stellungnahmen und Atteste
Um deine Chancen weiter zu erhöhen, kannst du ärztliche Atteste und Berichte einreichen, die deine stabile Gesundheit belegen. Dies können aktuelle Befunde sein, die bestätigen, dass du in den letzten Jahren keine Schübe oder gravierenden Beschwerden hattest, sowie Entlassungsberichte und Abschlussberichte deiner Behandlungen. Dies zeigt dem Versicherer, dass dein Zustand gut kontrolliert ist und dass du deinen Alltag, trotz dieser chronischen Vorerkrankung, bewältigen kannst.
Tipps für den optimalen Antrag:
- Nutze ruhige Phasen für den Antrag: In stabilen Phasen, in denen du keine Schübe hattest, wirkt der Antrag oft erfolgversprechender. Gerade bei chronischen Erkrankungen können Versicherer positiv reagieren, wenn du über einen langen Zeitraum keine Beschwerden hattest.
- Möglichkeit der Nachprüfung: Manche Versicherer bieten die Option, dass du nach einer stabilen Phase die Bedingungen deines Vertrags erneut prüfen lassen kannst. Falls sich deine Gesundheit weiterhin positiv entwickelt, könnte der Versicherer deinen Vertrag anpassen oder den Leistungsausschluss für Morbus Crohn überdenken.
- Professionelle Beratung nutzen: Ein erfahrener Versicherungsmakler kennt die Feinheiten der BU-Anträge und weiß, welche Versicherer Morbus Crohn pragmatisch einschätzen und dir faire Bedingungen anbieten können. Du kannst dich also gerne in unser Kontaktformular eintragen, damit wir dich unterstützen können, die passende Berufsunfähigkeitsversicherung für dich zu finden.
Fazit: BU mit Morbus Crohn – Machbar mit der richtigen Vorbereitung
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Morbus Crohn ist möglich, wenn du strategisch vorgehst und deine Krankengeschichte sorgfältig und transparent darlegst. Eine anonyme Risikovoranfrage und ärztliche Stellungnahmen können deine Chancen erheblich verbessern. So findest du eine Absicherung, die dir im Ernstfall finanzielle Sicherheit bietet. Aber keine Angst, wir lassen dich dabei nicht alleine!
Trage dich jetzt in unserem Kontaktformular ein und einer unserer BU-Spezialisten wird dir mit Rat & Tat zu Seite stehen!
Übrigens: Unsere Beratung ist für euch kostenlos!
Liebe Grüße euer
Sven von fairbeamtet.de
Weitere Vorerkrankungen
wie Asthma • Cannabis (Konsum) • Hashimoto (Schilddrüsenunterfunktion) • Migräne • Morbus Crohn • Psychotherapie • Tinnitus • Übergewicht

Artikel von
Sven Höhne
Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.
Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.
Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.