Berufs­unfähigkeits­versicherung mit Hashimoto

Du hast Hashimoto. Hast recherchiert. Endlich deine Berufs­unfähigkeits­versicherung gefunden und willst den Antrag stellen ❯ Jetzt kommen die Gesundheitsfragen. Aber, wie geht der Versicherer mit Hashimoto um? Gibt’s einen Risikozuschlag? Gibt’s einen Leistungsausschluss? Oder fängst du dir vielleicht sogar eine Ablehnung ein?

Freigestellte 3D-Maskottchenfigur von Sven von fairbeamtet.de mit Brille und Bart mit Hashimoto (Schilddrüsenunterfunktion). Müder Gesichtsausdruck mit hängenden Augenlidern, trägt rosa Hemd und Jeans.
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Bist du vorbereitet?

Berufsunfähig oder dienstunfähig werden – daran denkt keiner gern, aber es kann schneller passieren, als man glaubt. Ein Unfall, eine schwere Krankheit, und kannst du den Job, den du immer gemacht hast, einfach nicht mehr machen. Viele verlassen sich hier auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, doch die reicht in der Regel hinten und vorne nicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Zudem du dafür schon deinen Kopf unter dem Arm tragen musst, um diese zu erhalten. Eine private Dienst-/Berufsunfähigkeitsversicherung kann deine Rettung sein.

Was ist überhaupt Hashimoto?

Mittlerweile ist die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis eine echte Volkskrankheit. Lt. Experten liegt die Zahl der Betroffenen bei 4–8 Millionen allein in Deutschland. Es kommt durchaus vor, dass die Ärzte eine Schilddrüsenunterfunktion als Diagnose stellen, sodass viele Menschen nicht wissen, dass sie in Wirklichkeit von dieser Erkrankung betroffen sind. Unerklärlicherweise sind eher Frauen davon betroffen.

Bei dieser Vorerkrankung spricht man auch von einer chronischen Schilddrüsen­entzündung und da schauen die Versicherer genauer hin. Warum diese Krankheit auftritt, ist noch nicht ganz klar. Es gibt aber ein paar Vermutungen: Genetische Veranlagung, kann eine Rolle spielen, genauso wie Viruserkrankungen oder viel Stress im Alltag. Auch Umwelt­einflüsse oder zu viel Jod können das Risiko erhöhen. Spannend ist, dass Hashimoto oft familiär gehäuft auftritt – wenn also schon jemand in der Familie betroffen ist, ist das Risiko erhöht. Meistens entsteht Hashimoto auch in Verbindung mit einer bestehenden Erkrankung der Schilddrüse. Die Krankheits­­­­bilder sind eng miteinander verbunden, was die Diagnose manchmal knifflig machen kann.

Typische Symptome für Hashimoto: 

  • Gewichtszunahme/-abnahme
  • trockene Haut
  • sprödes Haar/Haarausfall
  • Kälteempfindlichkeit/Hitzeempfindlichkeit
  • Wassereinlagerungen
  • Muskelschwäche/Gelenkschmerzen
  • Herzrasen
  • Zittern
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Blutdruckveränderungen

Wenn du an Hashimoto leidest und darüber nachdenkst, eine Berufs­unfähigkeitsversicherung (BU/DU) abzuschließen, gibt es ein paar wichtige Dinge, die wir uns gemeinsam anschauen sollten. Viele Versicherungen sehen diese Krankheit als Risikofaktor. Aber lass dir gesagt sein: Das bedeutet nicht, dass du aufgrund deiner Diagnose nicht versicherbar bist! In der Regel schauen die Versicherer darauf, wie gut deine Erkrankung eingestellt ist. Wenn du also regelmäßig in Behandlung bist und stabile Werte hast, stehen deine Chancen deutlich besser, als du vielleicht denkst.

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PKV Online-Beratung. Berufsunfähigkeitsversicherung Online-Beratung. Dienstunfähigkeitsversicherung Online Beratung. Ein*e Beamter*in liegt auf dem Boden. Sie hat ein InEar-Headset in den Ohren und lässt sich gerade online beraten. Vor ihr liegt ein Laptop und ein Handy. Auf dem Handy sieht man, dass sie ein Telefonat führt. Die Beamtin ist kein echter Mensch, sondern wird als Funko Pop ähnliche Figur dargestellt.

Der richtige Umgang mit der Erkrankung

Du solltest also regelmäßig zum Arzt gehen und deine Werte kontrollieren lassen. Eine stabile Gesundheit wirkt sich positiv auf deine Versicherungsanträge aus. Wenn du medikamentös gut eingestellt bist und deine Symptome gut im Griff hast, kann der Arzt das in deinem Attest für die Versicherung erwähnen. Das zeigt dem Versicherer, dass du aktiv an deiner Gesundheit arbeitest und deine Erkrankung unter Kontrolle hast.

Zusätzlich kannst du auch deine Lebensgewohnheiten in deine Gesundheitshistorie schreiben, wie eine ausgewogene Ernährung oder regelmäßige Bewegung, die sich positiv auf deine Gesundheit auswirken. Das solltest du am besten recht ausführlich tun, denn einfach nur zu schreiben, dass du gesund und ausgewogen lebst und dich ausreichend bewegst, wird keine Versicherung beeindrucken. All das sind Punkte, die deinen Gesundheitszustand unterstreichen und dir helfen können, eine Berufs­unfähigkeitsversicherung abzuschließen trotz dieser Vorerkrankung.

Der erste Schritt: Anonyme Risikovoranfrage

Mit einer anonymen Risikovoranfrage kannst du erstmal entspannt schauen, welche Versicherung dir die besten Konditionen für deine Berufs­unfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen bietet – und das ganz ohne Risiko! Deine Daten landen dabei nicht sofort in irgendwelchen zentralen Datenbanken, wo sie später vielleicht Probleme machen. Stattdessen kannst du ganz anonym herausfinden, wie verschiedene Anbieter auf deine Situation reagieren. Kommt ein Risikozuschlag auf dich zu, oder gibt es Leistungsausschlüsse, die auf dich zukommen könnten? Dank der Risikovoranfragen bekommst du ein Gefühl dafür, wer dir den besten Schutz bieten kann, und kannst die Bewertungen der verschiedenen Tarife und Versicherer in Ruhe vergleichen. Erst wenn du wirklich sicher bist und dich wohlfühlst, gehst du den Schritt und stellst den Antrag.

Vollständige und ehrliche Angaben!

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Risikoprüfung ist die Angabe vollständige Aufbereitung deiner Gesundheitsdaten. Sei bei der Beantwortung der Gesundheits­fragen unbedingt ehrlich und gib alles vollständig an. Solltest du den Wunsch verspüren, Informationen zurückzuhalten – lass es! Das kann dir im Nachhinein mehr schaden, als dass es dir hilft eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Wenn die Gesellschaft herausfindet, dass du deine Schild­drüsenerkrankung oder andere Vorerkrankungen nicht erwähnt hast, kann das weitreichende Konsequenzen haben.

Daher ist es ratsam, den Fragebogen entsprechend ehrlich auszufüllen und alles offen darzulegen. Je mehr die Versicherung über deinen Gesundheitszustand weiß, desto besser kann der Risikoprüfer einschätzen, ob eine Versicherbarkeit vorliegt und welche Konditionen, für dich als Versicherungsnehmer, fair sind. Auch ein ärztliches Attest, in dem dir dein Arzt bestätigt, dass deine Werte stabil sind, ist nie verkehrt.

Fazit: Hashimoto als Herausforderung, nicht als Hürde

Zusammenfassend lässt sich sagen: Hashimoto ist mittlerweile kein K.-o.-Kriterium für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit der richtigen Vorbereitung und einem klaren Verständnis deiner gesundheitlichen Situation kannst du eine Berufs­unfähigkeitsversicherung trotz dieser Erkrankung finden, die dich ganz normal absichert, ganz ohne Risikozuschläge oder Ausschlussklauseln. Lass dich nicht entmutigen! Es gibt viele Möglichkeiten, eine passende Versicherung zu finden, die auf deine speziellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Denk daran, dass du nicht allein bist – viele Menschen mit ähnlichen Vorerkrankungen haben erfolgreich eine BU abgeschlossen. Scheue dich nicht, die Unterstützung von Experten in Anspruch zu nehmen. Schließlich ist es dein Recht, abgesichert zu sein, egal welche gesundheitlichen Herausforderungen du bewältigen musst. Wir sind hier, um dir zu helfen, die beste Lösung für dich zu finden!

Liebe Grüße dein Team
von fairbeamtet.de

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Sven Höhne. Geschäftsführer und PKV-Experte von fairbeamtet.de

Artikel von

Sven Höhne

Sven ist seit 2000 leidenschaftlich fokussiert auf das Thema Private Krankenversicherung und einer von zwei Geschäftsführern von fairbeamtet.de. Seine Karriere begann er bei der Debeka. Dort machte er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Ende 2011 kündigte er dort und machte sich im Januar 2012 als Versicherungsmakler selbständig. Zu Anfang erst noch bei Beamtencircle in Berlin.

Im Mai 2016 gründete er dann mit Michael Buchholz gemeinsam fairbeamtet. Dort erklärt er – vor allem in Form von Artikeln – die komplexe Sachverhalte aus der Welt der PKV. In mehr als 10 Jahren hat er bereits über 5.000 Kunden online zur PKV beraten und mehr als 2/3 davon auch zur Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung.

Die Zahlen sprechen für Sven. Mit einer echten 5-Sterne-Bewertung bei Google und über 500 Bewertungen bei Provenexpert, gehört er zu Deutschlands besten und erfahrensten PKV-Experten.